Europas High-Tech Schule in Transdanubien

20. Oktober 2016

Die Business Academy Donaustadt, die größte Handelsakademie Europas, wirkt wie eine Schule aus der Zukunft. Ein Handy- oder Tabletverbot ist dort unvorstellbar! Lernübungen und Hausaufgaben werden durch Apps wie Microsoft OneNote erledigt.

 

„Neue Benachrichtigung: Deine letzte Deutsch-Hausübung wurde von deinem Deutsch-Lehrer auf einem Hybrid-Gerät direkt mit Stifteingabe auf dem Touchscreen korrigiert. Die korrigierte Aufgabe ist in deinem persönlichen Ordner zu finden.“ Was man sich vor 20 Jahren noch nicht hätte vorstellen können, ist heute Wirklichkeit. Während sich viele Schüler an anderen Schulen beschweren, dass sie in ihrer Schule alte und langsame PCs haben, funktioniert die IT-Ausstattung der Business Academy fabelhaft.

 

PCs in den Schulgängen, Laptops in den Klassen

Schon im Schulgebäude der HAK Donaustadt bemerkt man, wie digitalisiert es in der Bildungseinrichtung  zugeht. Den Schülern stehen gemütliche Plätze zur Verfügung, wo sie ihr Tablet oder ihren Laptop auspacken und „gechillt“ arbeiten können. In den Gängen stehen außerdem genügend frei zugängliche PCs zur Nutzung. Wirft man einen Blick in einen Klassenraum während der Unterrichtsstunde, bemerkt man, dass alle Schüler vor einem Laptop sitzen. Auf die Frage: „Seid ihr alle beim Arbeiten oder habt ihr im Hintergrund Whatsapp, Facebook offen?“  antworten die Jugendlichen mit einem lauten Lachen. Tatsächlich sind Seiten wir Facebook nicht gesperrt. Solche Verbote wolle man den Jugendlichen nicht überreichen. Durch die Laptops sparen sie Papier für die Lernbücher und erledigen alles digital. Handschriftliche Notizen werden durch Apps wie „Microsoft OneNote“ erkannt und digitalisiert.

Europas High-Tech Schule in Transdanubien
Foto: Abdullah Bag

Wlan für bis zu 2500 Geräte

Damit E-Learning gut funktioniert, werden seit Jahren mehr Geräte bestellt und EDV-Säle regelmäßig erneuert. „Durch unterschiedliche Microsoft Produkte unterstützen wir die persönlichen Lern- und Arbeitsstils unserer Schüler. Mittels der digitalen Unterrichtsmittel können wir den Unterricht interaktiver gestalten und völlig neue Lernszenarien und Unterrichtsformen umsetzen“, meint Martin Satzl, Lehrer für Officemanagement und angewandte Informatik, Bewegung und Sport und Netzwerkbetreuer an der HAK. Die Schule arbeitet sie Jahren mit Microsoft zusammen. Durch die „Classroom“ Anwendung können Lehrer ihre schon bestehenden Unterrichtsmaterialien  online aufbewahren. Außerdem können sie die Inhalte der Materialien durch Programme wie Word, Excel oder Powerpoint schnell und einfach erneuern. Alle 46 Klassen in der Schule haben digitale Klassenbücher, die auch für einen reibungslosen Notiz- und Datenaustausch zwischen den Schülern und Lehrern sorgen. Bis zu 2500 Personen können das Internet zur gleichen Zeit verwenden.

EUROPAS HIGH-TECH SCHULE IN TRANSDANUBIEN
Foto: Abdullah Bag

„Der Hund hat meine Aufgaben gefressen“ gibt’s nicht

Auch die Lehrer sind von der Technologie begeistert. Eine Deutschlehrerin erzählt, was ihr daran gefällt: "Es gibt jetzt keine Ausreden mehr wie zum Beispiel ‚Ich habe die Aufgabe verloren oder nicht gefunden‘ Ich sehe sogar, wer wann und wie viel im virtuellen Klassenzimmer gearbeitet hat. All diese Leistungen  werden allen gratis zugestellt und auf Datenschutz wird sehr stark geachtet. Nicht einmal für Werbezwecke werden die Daten verwendet. Man könnte durch Skype-Verbindung auch international gemeinsame Unterrichte gestalten, erzählt Stefan, ein 15-Jähriger HAK-Schüler: „Wir können alles online mit coolen Apps erledigen. Das ist das, was mir an Microsoft am meisten gefällt.“ Lächelnd fügt er hinzu: „Natürlich nach der Spielkonsole Xbox!“

Europas High-Tech Schule in Transdanubien
Foto: Abdullah Bag

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