Luka Markovic: "Die SPÖ ist meine Mutter."

23. Oktober 2014

 

Das kommt uns bekannt vor. Ein in der Community bekannter Serbe wechselt über Nacht seine Meinung und strebt einen Wechsel von der FPÖ zur SPÖ an. Die Tageszeitung Heute berichtet am Donnerstag über Luka Markovic, der der FPÖ den Zugang zur serbischen Community öffnete. Er war seit 2010 FPÖ-Bezirksrat in Meidling und hat von Burschenschaften und Heimatliebe plötzlich die Nase voll. Ist das glaubwürdig?

 

Herr Markovic, stimmt das Gerücht, sie würden mit einem Wechsel zur SPÖ spekulieren?

Alles, was meine Familie und ich in Wien aufgebaut und erlebt haben, passierte unter der Regierung der SPÖ. Die SPÖ ist für mich keine Stief-, sondern die eigene Mutter.

Sie können sich also eine Fortsetzung Ihrer Karriere bei der SPÖ vorstellen?

Meine Freunde bieten mir in dieser Zeit ihre Hilfe an. Unter ihnen sind auch Mitglieder der SPÖ. Ich bin kein Mitglied - was die Zukunft bringt, weiß ich nicht. Ich weiß, dass ich gut zum Team passen würde und mit den Genossen der SPÖ gerne zusammen arbeiten möchte.

Haben Sie sich Tipps von Gogi Knezevic geholt? Der Boxer hat auch zuerst für die FPÖ geworben, um später zur SPÖ zu wechseln.

Nein, im Gegenteil: Mein Freund Gogi Knezevic, den ich schon seit über 20 Jahren kenne, erzählte mir damals von den Annäherungsversuchen der FPÖ. Ich habe ihn davor gewarnt, die FPÖ würde ihn nur für ihren Zweck missbrauchen. Er billigte zu und wurde reingelegt. Er sollte für nur ein Match Werbung für die FPÖ machen, im Vertrag stand aber ein Jahr – das musste er einhalten.

Hat ihre „Zusammenarbeit“ bei der FPÖ Früchte getragen?

Selbstverständlich. Aus der Spitze der Partei wurde mir berichtet, dass mein Engagement den Freiheitlichen mind. 3-4% bei den Wahlen gebracht hat. 

 

Foto: privat

 

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