Place of the month: Schelato

13. April 2016

Ricotta, Basilikum-Walnuss, oder Rote Beete-Mohn? Die Jungs von „Schelato“ kreieren in ihrer Eisdiele in der Lerchenfelderstraße laufend neue Eissorten und überzeugen mit Kreativität, regionalen Zutaten und Erfindergeist.

Von Sonia Iris Boboc und Marko Mestrovic (Foto)

Schelato, place of the month
Philipp Blihall und Luciano Raimondi vor ihrem "Schelato" in der Lerchenfelder Straße / Foto: Marko Mestrovic

Ein Eissalon war das kleine Lokal in der Lerchenfelder Straße 43 schon seit 1954. Den Namen „Schelato“ trägt es erst seit einem Jahr. Der Mittelpunkt ist die bunte Eistheke, die sich von den weißen Wänden und schwarzen Türen abhebt. Weiter hinten im Raum schmücken bunte Bilder und Pflanzen die Wände. Die Kreativität sieht man den beiden Besitzern Philipp Blihall und Luciano Riamond an. Neben klassischen Eissorten, wie Haselnuss, Erdbeere oder Vanille, lockt das „Schelato“ mit Ricotta, Basilikum-Walnuss, oder Rote Beete-Mohn. Woher sie die Ideen haben? „Die fliegen uns zu“, so Philipp und Luciano.

 

Wunderfabrik

Das „Schelato“ ist wie eine kleine Wunderfabrik. Zuerst wird mit Geschmäckern experimentiert und im kleinen Kreis probiert. Was gut schmeckt, wird dann in größeren Mengen hergestellt. Dabei laufen die Eismaschinen im Keller des Lokals auf Hochtouren. Bis zu anderthalb Tonnen Eis gehen hier pro Woche über die Theke. Die Zubereitung erfolgt dabei so regional wie möglich und fast gänzlich aus Bio-Produkten. Dabei sind Philipp und Luciano gar keine ausgebildeten Konditoren. Ein Crash-Kurs in Sachen Eisherstellung hat gereicht. Der Rest ist „Schelato“. „Ein klassischer italienischer Eishersteller würde dich für verrückt erklären, wenn du ihn fragst, wie man Rote Beete-Eis herstellt", so Philipp. Ein Schmunzeln kann er sich dabei nicht unterdrücken. „Zum Glück“, denke ich mir, und spaziere grinsend mit einem Walnuss-Basilikum-Eis nach Hause.

 

Schelato

Lerchenfelderstraße 43

Montag bis Sonntag 14 - 20 Uhr

 

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