So überlebst du Weihnachtsstress

23. Dezember 2015

Eine Schreibblockade. Da ist sie nun. Ich versuche verzweifelt, gegen sie anzukämpfen. Eher schlecht als recht. Als Bloggerin ist so etwas ziemlich beschissen. Immerhin verdiene ich mein Geld damit zu schreiben und freinehmen kann ich mir leider auch nicht. Weil ja sonst niemand die Arbeit macht. Ich bin gereizt und genervt.


Von Leonie-Rachel Soyel

Waldi, mein Hund, macht das ganze mit seinem pubertären Verhalten nicht besser. Während ich versuche, diesen Text zu schreiben, rennt er durchs Wohnzimmer und bleibt alle fünf Minuten stehen, um die Tür anzuknurren. Vielleicht bin ich aber auch nur gestresst, weil alle um mich dem Weihnachts-Wahnsinn verfallen sind.  Es ist jedes Jahr das Gleiche, vor Weihnachten bricht überall der festliche Stress aus und ich falle in ein emotionales Tief, welches erst mit dem 27.12. endet. Dieses Jahr wahrscheinlich mit dem 28.12., da der 27. ein Sonntag ist.

Leonie-Rachel Soyel, Bloggerin
Foto by Patrick Domingo

Die meisten meiner Freunde sind um die Weihnachtstage weg oder super verplant mit ihren Familien. Bei mir ist das anders, meine Familie besteht nur aus meinen Eltern, und die chillen. Na gut, sie streiten sich dazwischen auch, aber im Grunde machen wir nichts anderes als essen und faulenzen. Was gut ist, wenn man nicht wie ich anfängt über den Sinn des Lebens nachzudenken und vor allem über die Dinge, die ich noch gerne machen würde. Oder eben auch über die Dinge, welche ich gerne schon erledigt hätte, wie das Zusammenziehen mit meinem Freund. Was wahrscheinlich im absoluten Desaster endet. Ich bin ein Sturkopf und er leider auch. Das heißt, ich kann jetzt schon voraussehen, dass wir uns streiten werden, was mich noch mehr reizt. Und ein wenig Angst spielt auch mit. Was ist, wenn alles ein großer Fehler ist? Mein Kopf ist kurz vorm Platzen.

Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht 5 Tipps hätte, wie ich wieder für bessere Stimmung in meinem Leben sorge. Vielleicht helfen sie euch auch:

  • Musik laut aufdrehen, tanzen, singen und schreien. In meinem Fall läuft seit 38 Minuten Adeles "Hello" im Hintergrund und ich brülle mit.
  • Dennoch versuchen, alles in Worte zu fassen, was einen nervt. Ist es mal auf Papier gebracht, lebt es sich schon ein wenig leichter.
  • Schlafen. Nichts geht über eine Runde Schlaf.
  • Sex. Seien wir uns mal ehrlich, nichts entspannt mehr.
  • Wein. Rotwein. Flaschenweise. Weil der Kater danach dich deine Problemchen vergessen lässt.

 

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