Steirisch VÖGELN!

02. Februar 2009

 

 

 

 


 

In Österreich kennt sie kaum jemand, in Amerika fährt ihr Poster bei fast jedem Trucker mit: Renee Pornero – Pornostar made in Austria. Aber weil Pornos auch einmal fad werden, produziert die 29-jährige Steirerin heute lieber Musikvideos.

Von Irena Blagojević, Amar Rajković (Text) und Raki Nikahetiya (Foto)

Das mit den Pornos ist so eine Sache: Fast alle Männer – seien wir ehrlich – nutzen sie als Onaniervorlage (was sonst) und Geliebtensurrogat. Frauen konsumieren sie kaum – was nicht verwundert, weil die meisten Pornos von Männern für Männer gemacht sind. Allerdings bleibt noch die statistische Grauzone jener 30% Pornokonsumenten, die Pärchen sind und ihr Sexlife aufpeppen wollen. Letzte Statistik: etwa 60 % der Einnahmen einer Videothek kommen aus dem Pornokammerl!

Nun aber zum saftigen Teil!

In Österreich kennt sie kaum jemand, in Amerika fährt sie auf Postern bei fast jedem Trucker mit und wir werden nie erfahren, wie vielen Ehemännern, die mit einer desperate housewife verheiratet sind, bei ihrem Anblick ein Achterl abgeht: Renee Pornero aus der Steiermark!

 

Zufälle pflastern ihren Weg

Die am 24. Oktober 1979 in Graz geborene Steirerin Renee Pornero ist gar nicht so schweigsam, wenn es um die „wichtigste Nebensache der Welt“ geht. Was als Zubrot mit ein wenig Fummeln vor einer Webcam begann, führte sie in das Pantheon der Pornoindustrie. Es sollte nicht bei einem Nebenverdienst bleiben. Über Freunde wurde sie auf ein Pornocasting der Produktionsfirma  „Videorama“ aufmerksam. Jenes Unternehmen, das Pornogrößen wie Dolly Buster und Vivian Schmitt hervorbrachte und nun auf der Suche nach einem Ersatz für Gina Wild war. Renee ließ sich also überreden, ohne an eine realistische Chance zu glauben.

 

O-Ton Pornero: „Eine dunkelhaarige, kleintittige Grazerin werden sie sicher nicht nehmen!“

Die Organisatoren des Castings waren da ganz anderer Meinung. Von den Fähigkeiten Renees überzeugt, luden sie den Porno-Newcomer zu der größten Erotikmesse weltweit, der Venus in Berlin, ein. Dort wurde kräftig die Werbetrommel für Fräulein Pornero gerührt. Das beinhaltete Interviews geben, Hüllen fallen lassen, sich szenegerecht in Pose werfen – und natürlich poppen. Ihre ersten namhaften Partner waren Conny Dax, Chris Charming und Horst Baron. Die Bekanntheit stieg ziemlich schnell, nicht zuletzt wegen wiederholten Auftritten in Lilo Wanders Kult-Sendung „Wa(h)re Liebe“ und ihres in Fachkreisen und Publikum gleichermaßen geschätzten Körpereinsatzes. Die zierliche Steierin erklomm schnell den deutschen Pornoolymp, doch war die fette Kohle in Amerika zu Hause und nicht bei unseren deutschen Nachbarn. Also wagte Renee den Sprung über den großen Teich.

 

Vögeln in Hollywood…

Ihr Filmpartner Horst Baron sorgte im November 2002 für die letzte Überzeugungsarbeit und stellte sie einem der bekanntesten Porno-Agenten vor. So landete Pornero im Pornotal, dem San Fernando Valley bei Los Angeles. Hier drehte sie über 200 Streifen, die meisten sogenannte „Gonzo Pornos“ ohne erkennbare „Handlung“. Keine Heuchelei vom Typus „Ich liebe dich und es ist so heiß heute. Lass uns nackt ficken“ – sondern: gleich zur Sache! Porneros Vorliebe für Analverkehr gab den letzten Boost in Richtung Ruhm. Sie wurde in der „Howard Stern Show“ dazu ausgiebig befragt und setzte noch eins drauf: Interracial Sex, Domination und Slavehumilation gehören ebenfalls zu Porneros Lieblingsrepertoire in Sachen geil.

Aber in Amerika herrschen andere Spielregeln als auf dem alten Kontinent. Als blutige Anfängerin wird man mal an eine kahle Wand gestellt, nackt fotografiert und nach ausführbaren Sexualpraktiken befragt. Diese Daten kommen auf eine Homepage und werden für die Agenten sichtbar, die schließlich die Mädels buchen und an verschiedenste Produktionsfirmen vermitteln. Oft wissen die Frauen bis kurz davor nicht, mit wem und für welches Projekt sie drehen. Arbeitstechnische Selbstbestimmung schaut wohl etwas anders aus. Die Mädels werden wie Tauschware behandelt und die meisten sind jederzeit ersetzbar. „Außerdem rauchen die meisten Amis Pot“, fügt Renee schmunzelnd hinzu. Dies waren auch die wichtigsten Beweggründe, um der Traumindustrie den Rücken zu kehren.

Was sie auch tat.

 

… aber dahaam ist dahaam!

Mittlerweile hat sich die 29-Jährige gemütlich in einem aufgelassen Fabrikgebäude in Wien-Simmering eingerichtet, wo sie auch ihr Studio besitzt. Dort steht sie inzwischen hinter der Kamera und springt nur noch sporadisch ein – um ausgefallene Darsteller zu ersetzen oder Debütanten zu testen. Die Business-Lady fungiert bei mehreren Webseiten als Administratorin, hat eine Comic-Reihe ins Leben gerufen, dreht Musikvideos und hat kürzlich ihr Schauspieldebüt gegeben. Nicht übel für eine Pornodarstellerin, die eher mit ihren körperlichen Attributen und Akrobatik vor der Kamera assoziiert wird als für geschäftlichen Sinn und eigenen Willen. Ob sie noch überhaupt Sex im Privatleben hat, fragen wir sie abschließend: „Zu Hause bevorzuge ich Blümchensex, da geht es weniger um das Technische und viel mehr um Leidenschaft und Emotionen.“

2005 gewann Pornero den Erotic Line Award (vormals Venus Award) als Beste Darstellerin Europas. 2006 spielte sie in dem Horrorfilm Exitus Interruptus – Der Tod ist erst der Anfang die Hauptrolle – bei dem Andreas Bethmann Regie führte – und auch 2008 bei dessen Nachfolger Exitus II: House of Pain. Im Jahr 2007 wurde sie erneut in der Kategorie „Beste Darstellerin Deutschland“ nominiert. Der 2007 veröffentlichte Film „Viennese“ war ihr Regiedebüt.

2008 gab sie bekannt, mit dem Drehen von Pornos aufzuhören.

Irgendwie schade – aber es sei Renee vergönnt!

 

 

 

 

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Kommentare

 

ich bisher gar nicht :-)

 

sag' ich gleich meiner freundin. tut gern vögeln und is gut drauf - lacht immer und hat gute titten. nicht so klein wie bei pornero. besser und fester. kommt voll gut rüber im filmen. - ich auch übrigens.
das kann ich mir voll gut vorstellen.

 

Super coole relaxte Frau - und überhaupt nicht den typischen porno-klischees entsprechend!

 

häschen. war schade, dass nur interview und sprechen und gutes gespräch über geschäfte und karriere geführt.
kannst sonst noch was sagen über gutes porno-girl mit gutes im-kopf drinnen - yeah!- ?

 

Was meinst du genau? Stell eine konkrete Frage - hab mich noch nicht an deinen Schreibstil gewöhnt;)

 

er will wissen, was du mit Pornoklischee meinst??? Ob eine Frau die viel Sex hat, automatisch nichts im Kopf hat... So würde ich das auffassen...

Übrigens, mich würds auch interessieren!

Love & Peace

 

wenn man den letzten Absatz liest, sieht man, dass sie durchaus mehr kann als nur beinchen spreizen. Ich habe mich in letzter Zeit viel mit dem Thema auch universitär in Rahmen von Fem.Forschung beschäftigt. Stehe bei Fragen jederzeit zur Verfügung.

 

dass alle anderen Mädls im horizontalen Filmgewerbe "nur" Beine spreizen können? Woraus ziehst du den Vergleich? bzw. Mit wem vergleichst du sie? "Dumm f... gut?"
Die Pornogrößen sind nicht nur F...fetzen, sondern Frauen die (meistens) mit viel Spaß (der durchaus auch knallharte Arbeit ist) viel Kohle machen, also gute Geschäftsfrauen! Und die Beine spreizen will auch gelernt sein, bzw erfordert auch einiges an Talent... In dem du SIE lobst, herabwürdigst du viele andere Größen in dem Geschäft... Verstehst? Das denke ich, hat der Mister (oben) gemeint!

Und: Frauen, die im Bett was drauf haben, rocken!!!

Love & Peace

 

Also ganz klar ist mir das noch immer nicht. Wenn ich sie lobe, herabwürdige ich die anderen Frauen?? Hab ich explizit geschrieben, dass es die anderen Actricen nicht drauf haben bzw. nur zum lutschen und beine spreizen von Gott auf die Erde gesandt wurden? Sicher nicht. Es geht darum, dass jeder best. Vorstellungen von einer Porno-darstellerin hat - die sind meist ziemlich einschlägig. Ich stelle sie ins Zentrum und geh von ihrer Geschichte aus - dh. nicht, dass ich damit behaupte, keine andere könnt auch so wiff und smart sein. Ich trete sehr stark für einen lockereren umgang mit pornographie(ich sehe jetzt schon die frauen-organisation toben) und habe großen Respekt vor dieser körperlich anstrengender Tätigkeit. Find es schade, dass dieses Feld fast ausschließlich den Männern überlassen wird und bekannte Feministinnen die Pornographie verteufeln (siehe Schwarzer).
Deswegen sind frauen in der Branche noch immer seltenheit und wenn es der Fall ist, gehört es erwähnt, um mit dem Schwarz/weiß Bild eines Porno-hassers bzw eines nichtkundigen aufzuräumen.

 

Jop bin voll bei dir... nur hat sich so gelesen... "Ja schau her amal, die kann auch rechnen und zählen und so... nicht nur bam bam!"...

Love & Peace

 

freut mich - es ist gewiss schwer sich so auszudrücken, dass jede Partei alles versteht. Die alltäglichen Plagen eines Journalisten (oder eines wannabe-journalisten)

 

was du haben in deine kopf dariber???
f.... und f.... lassen? und dann noch f.... lassen und blasen und hinten f..... lassen und dann noch aaaahhhhh und ooooh und jaaaaaaa.... und nichda vagessen kamera auf on drehtda. sonst nix in kasten drin nur in kopf. coool! relaxed!
und dann sparefroh raushängt sie lasst und machen studio in wiener stadt wo noch nix sex so berihmt mit pornea. wichtig ist, dass artikel in dasbiber, weil so wichtig porno-hässchen-interview mit was in kopf!!!

 

Das Niveau von "Biber" sinkt konstant wie aus euren Themen zu sehen ist
Es wundert mich nicht, dass "Biber" in Wien nicht mehr ernst genommen wird.
Ihr entwickelt euch langsam aber sicher zu einem Online Magazin für pubertäre Möchtegern ....

Das hier sollte keine Beleidigung werden, eher etwas zum nachdenken

Die letzten konstruktiven Beiträge kamen von Suzan
jetzt ist mir auch klar warum sie weg ist

 

schene gruß an suzan.
behauptung: biber wird nicht mehr ernstgenommen.
statistik vorlegen, sonst alles andere eine behauptung aus luft mit großem einfluß einer persönlichen meinung.

nicht ganz wien steht auf vanille-eis, wenn es deine lieblingssorte ist.

"majstor milojko"

 

du sprichst mir aus dem herzen!

aber das biber scheint es nicht zu bemerken, da kann man versuchen mit sarkastischen postings zu antworten oder klare worte zu setzen - das biber fühlt sich wohl mit sich.
und bitte, pubertär ist da gar nichts, das wäre noch ein kompliment.

da wird diese porneo geschichte neben dem durchaus guten "report" über den zwang zur jungfrauenschaft gepostet, noch im november oder dezember zum kochen von menschenfleisch gebloggt oder postings zugelassen, die nachweislich unter angabe widersprüchlicher biographischer basics das biber als plattform zur darstellung für platte nationalistische vorurteile mussbraucht ohne eine grenze zu setzen

und weil's keiner merkt jetzt ein adieu

weiterempfehlungen zum biber wird es jetzt nicht mehr geben. eher kritische worte, die dann irgendwo auch noch ebenso publiziert werden könnten.

 

Man darf den "biber" nicht mit Standard vergleichen. Ich denke die Vielfalt macht es aus. Auf der einen Seite Modestrecken, auf der anderen Kolumnen, die sicherlich keinen pre-pubertären Anspruch haben (oder wir haben wirklich eine ganz andere Definition von pubertär)

"biber" ist nicht da um Elite auszubilden, sondern einen sehr breiten Lesekreis zu erreichen. Was in der Vergangenheit an Konflikten ausgetragen wurde auf der Plattform, zeigt die Schwierigkeit ein Blatt zu gestalten, das sehr viele verschiedene Ethnien beherbergt. Wir kommen alle aus verschiedenen Elternhäusern, die durchaus ein anderes Denken als ihr Nachwuchs haben. Das bringt auch Dissonanzen und Meinungsverschiedenheiten. Wir sehen es aber als Herausforderung aus diesen zu lernen, als einfach plump und unreflektiert hostiles Gedankengut weiter zu pflegen. Und - nur weil etwas einfach geschrieben ist, heißt es nicht automatisch, dass nichts dahinter steck.

ps: ihr könnt gerne das blatt mitgestalten, indem ihr die red. sitzung montags aufsucht und mit frischen Ideen antantzt.Ihr seid herzlich willkommen!

 

Ich vergleiche den Biber auch nicht mit dem Standard
Würde hier auch nicht reinpassen

Vielleicht gefällt dir diese Definition besser: Auch Menschen die vom Alter her normalerweise nicht mehr in der Pubertät sein sollten, sind es immer noch ;-)
und einige davon toben sich hier offensichtlich aus

Ich habe fast täglich mit Medien zu tun und kann auch vergleiche zwischen "Standard" und "Krone" ziehen
aber auch zwischen "Biber" und der "Spatzenpost"
und wie du klar erkennen wirst, steckt auch hier etwas dahinter

 

was soll die vermutung, dass vergleiche mit standard und co stattfinden könnten - das ist eine längst schon üblich gewordene überschätzung.

die kritik von mir an das biber hat nichts mit den umgang oder der umsetzung unterschiedlicher ethnisch bedingter wertigkeiten zu tun. - leider!

meine kritik kommt der von maroni gleich. es geht schon lange so und kritik scheint sinnlos. sogar nach diesen klaren worten noch lobt sich das biber selbst in postings.
ihr könntet aber auch telefonieren oder skypen - ich glaube, das wäre noch lustiger für euch. aber die irreführung, was das blatt will im vergleich zu den blogs, postings und den vielen falschen behauptungen (z.b. ausländerInnen, die keine aufenthaltserlaubnis haben aber den "deckel" bekommen etc.), die publiziert werden und denen von das biber nichts entgegengesetzt wird (vielleicht, weil das Wissen nicht ausreicht oder keine Kritikfähigkeit besteht)- die hinterläßt einen schalen Geschmack.

lobt euch, ihr seid so gut. ja, macht es euch selbst - das lob.

simon kravagna hat vielleicht auch zu viel anderes zu tun oder findet das alles auch gut oder gibt sogar den weg zu all dem frei.

 

Ich habe das "biber" nicht gelobt, sondern nur Stellung bezogen zu eurer Kritik. Ich bin jeden ewig dankbar, der mir konstruktiven Feedback gibt und nicht ein "war ja super toll, dein Artikel" ablässt. Damit kann ich mehr anfangen, bzw. das gibt mir die möglichkeit, meinen Artikel vor einem anderen hintergrund zu beleuchten. Ich kann auch nicht für jeden Artikel die Verantwortung übernehmen, diese Zeitschrift/Zeitung musst ma zeigen, die unisono identische Gedankengänge aufs Blatt bringt. Ich kann mich für meine Artikel verantworten und Rede und Antwort stehen. Die anderen tun es genauso für ihre Schöpfungen. Wenn aber in der zeitung revisionistisches, xenophobes oder sexistisches Gedankengut übertragen wird, bin ich der erste, der seine Koffer packt.
Ich möchte einfach kurz zu Verständniszwecken wissen, was ihr genau unter dieser Kritiklosigkeit versteht, bzw. wo diese demonstriert wird?
mfg Amar

 

ja, er entstammt meiner Feder.

 

dennoch freut sich biber "EUCH BEIDE" reifen früchte als seine USER zu zählen. danke für das ofte beehren und die postings. scheint euer interesse getroffen zu haben.

"bad news are good news" - 1. regel im journalismus. wie eine mausefalle mit gut riechendem käse. beweis erbracht.

"majstor milojko"

 

war halt heute ein langweiliger Tag im Büro
kommt nicht oft vor, aber heute war es so

ich versuche mal diesen sehr sinnvollen Satz von "majstor milojko" (den überdrüber Journalist) zu übersetzen

"bad news are good news" = Verarschung von einer (oder mehreren) Kommunity(s)

nicht das ich diesen geistig hochwertigen Journalismus nicht amüsant finde
sonst würde ich ja nicht hier hin und wieder reinschaun

 

alter hasenschlagworte wie "bad news are goog news" nicht die einschätzung, dass es sich in den postings von "uns beiden" (wer auch immer "uns" sein mag, ich nehme an von Maroni und mir - also denen, die sich mit den blogs und den postings des biber ernsthaft auseinandergesetzt haben) nicht um die reaktion auf "news" gehandelt hat.

aber alles gute, wenn diese schlagworte deine identität als journalist stärken, so sei es dir gegönnt.

wusste nicht, dass man mit 33 schon sooo alt. also ziehe ich mich zurück (ich weiß, jetzt schon zum zweiten mal - diesmal aber sicher) mit der bitte an euch "jungen" erfahrenen journalisten, die auf alles was zu sagen wissen, wozu sich nicht gleich ausreichend denken lässt: schaut euch einmal die wahlstatistik an. da wählen nämlich wirklich junge und die die gewählt wurden, besonders von "den jungen", das geht nicht nur auf das konto alter unverbesserlicher geschichtseingeborener sondern zu einem großen teil auf das der "jungen" leider sich geschichtsfreiwähnenden. da lohnt es sich, niveau zu bieten.

journalismus ist ..... nicht jeder "trend", dem man der "coolness" wegen in der öffentlichkeit von sich gibt.

und jetzt das ergänzungsthema: guter journalismus ist ......

 

hahaha was ist so schlimm an pornos? welcher mann findet das nicht geil? man kann ruhig drüber schreiben.

und hej. wer biber nicht mag, braucht garnicht denken mittelpunkt der welt zu sein. zu alt ist man nie. manchmal ein besserwisser. aber hej was solls.
die leute die sich aufregen kommen mir vor, wie welche, die sich sachen kaufen und danach sich aufregen, daß es nicht ihren vorstellung entspricht. nimm es oder lass es. ganz einfach hahahaha. cuj ovo. mir gefääällt das niiiicht. ja genau machs besser jebote.

hej biber. habt ihr keine magier bei euch? jedem recht zu machen muss dann doch möglich sein oder ? abraka dabra. hahahaha bla bla bla

 

nun gut, Global ist vielleicht auch nicht der richtige Ausdruck
sagen wir mal Österreichweit

biber ist ganz ok

dein Argument: "nimm es oder lass es"
ist nicht ganz leicht bei mir
ich befasse mich beruflich und privat sehr mit der migranten Szene in Österreich, vor allem Wien

ich bemühe mich sehr, das Ansehen der migranten Szene (vor allem Ex-Jug) etwas besser darzustellen
das positive Vorzeigen und Netzwerke zu bauen
wobei man natürlich das negative nicht unter den Teppich kehren sollte

wie ich das erste mal von Biber gehört habe, dachte ich "das ist es", "hier könnte man etwas bewegen"

mittlerweile muss ich leider sagen (wie jetzt durch deinen Beitrag leider auch zu sehen ist), das man hier nicht viel zum besseren Verständniss der migranten Szenen finden kann
manchmal leider auch genau das Gegenteil
und das ist der einzige Punkt den ich wirklich kritisiere
ob du gerne Porno`s schaust oder nicht, juckt eigentlich niemand

Das war eigentlich der einzige Grund warum ich mich hier registriert habe
Aber wie gesagt, ist nicht bös gemeint
es ist eine nette Plattform wo sich jugendliche treffen und in Bravo-Manier ihr bestes von sich geben

 

wenn du nicht willst, dass man über dich urteilt... soviel zur Bravomanier! Hihi

Love & Peace

 

ist ja nichts schlechtes
ich war auch mal 15 ;-)

 

wie auch immer!...

Merke dir... Urteile nicht, wenn du nicht willst, dass man über dich urteilt! ... vielleicht kommst im Laufe des Tages drauf, was das heißen soll!

hihi

Love & Peace

 

wenn du ein wenig nachdenken würdest, dann würdest du vielleicht den Unterschied zwischen Meinung wiedergeben und urteilen erkennen

ich will es aber noch einmal für dich hier aufzeichnen, vielleicht schaffst du es doch zu kapieren:

Biber ist OK
es kommt sogar sympathisch rüber
wie es halt in einem Freundeskreis rüberkommt
ich hoffe du kannst den Sinn darin erkennen

 

Na nachdenken ist zu zach! ... Wenn deine Meinung ein Urteil ist??? Ja wie auch immer... brauchst nicht mehr erläutern...

Ich will dich nicht verstehen...

Love & Peace

 

es reicht ja auch wenn ich dich verstehe ;-)

 

Sag mal, du bist sicher Magister oder so ein "ORGER" Akademiker ;) ... hihi...

Love & Peace

 

höchstens ein "ORGER" :-)

 

Ich finde deine Einstellung gegenüber Trans- bwz. Homosexuellen und deine berufliche und private Auseinandersetzung mit Migration nicht wirklich konform. Es sind beides von der Gesellschaft benachteiligte, diskriminierte und negativ konnotierte Bevölkerungsschichten wie Frauen oder Behinderte bspweise. Und auf der einen Seite sich mit Ausländern zu befassen und auf der anderen doch sehr konservativ gegenüber Transen zu stehen ist total kontrovers bzw. dichotom. Ich kapiers nicht ganz.

 

du solltest dabei den wirtschaftlichen Aspekt beachten

ja ich befasse mich sehr mit der migranten Szene
vor allem mit Aus- und Weiterbildung
mit Arbeitsbewilligungen und Aufenthaltsgenehmigungen
sehr oft als Auffangnetz wo Menschen nicht mehr weiter wissen
wüsste eigentlich nicht was das mit der sexuellen Orientierung zu tun hat
angenommen ein Trans- oder Homosexueller kommt zu mir und fragt mich um Rat
meine persönliche Einstellung über seine (ihre) sexuelle Orientierung hätte niemals Einfluss auf die Hilfe die ich jemanden biete
ich glaube du hast da etwas falsch verstanden

offen sage ich aber, dass es aus meinem Blickwinkel nicht normal ist
aber im Prinzip glaube ich von Haus aus immer an das gute im Menschen
und das lenkt mein handeln und mein sein

ich sehe da überhaupt keinen Zusammenhang

 

Naja, vereinfacht erklärt: Ausländer, Arbeitslose und Frauen werden genauso diskriminert wie Schwule, Transsexuelle usw.
Und da du den Sektor weiter- und ausbildung für Migranten als dein Berufsfeld bezeichnest (das beihnaltet Auseinandersetzung mit ihren Problemen, Verständnis für ihre gesellschaftliche Lage usw) wundert es mich, dass deine Toleranzgrenze in Fragen homosexualität doch sehr weit unten ist. Das hab ich gemeint.

 

du verwechselst zum widerholten male sozialen Status mit sexuellen Neigungen
irgendwie habe ich das Gefühl du versuchst hier etwas zu verdrehen
aber ich will es dir nochmal bildlich darstellen:
ein schwuler arbeitsloser Ex-Ju kommt zu mir und hat Probleme mit dem Arbeitsamt
dann sehe ich vor mir keinen schwulen oder sonstiges, sondern einen Menschen
du im Gegensatz bildest hier sogenannte Kasten
ich kann sehr wohl Beruf und Privatleben trennen
ich betreue unter anderem auch in Zusammenarbeit mit dem Wiener Wirtschaftsbund auch die Vereinigung schwuler Unternehmer
und noch einmal (und hoffe jetzt kapierst du es), in diesen Momenten interessiert niemand ob da ein schwuler oder TS oder sonst was vor mir steht
da gehts oft ums wirtschaftliche überleben und da interessiert so etwas niemand
was und mit wem er dann in seiner Privatzeit macht, interessiert mich eigentlich nicht
aber es steht mir auf jeden Fall zu meine Meinung (privat) darüber zu bilden
stell dir vor, es gibt Menschen die privates und berufliches trennen können

 

Für mich sind die Begrifflichkeiten "Sozialer Status" und "sexuelle Neigung" ganz deutlich und klar voneinander unterscheidbar. Mir ist genauso bewusst, dass Beruf und Privates ebenso seperat behandelt werden können. Wenn ich etwas als abnormal empfinde, werde ich es trotzdem, auch wenn nur unterbewusst, in mein Berufsfeld transferieren. Daraus würde sich logischerweise ein anderes Treatment ergeben. Das ist die These.

 

na Gott sei Dank sind nicht alle so
stell dir vor, jede Arbeit wäre davon abhängig wie man gerade aufgelegt ist
wenn das der Fall wäre, könnten viele ihren Job gar nicht ausüben

aber interessante wenn auch ein wenig unlogische Schlussfolgerung
man transferiert alles negative aus dem Bewusstsein ins tägliche Arbeitsleben !?

aber selbstverständlich ändert das jetzt nicht meine Meinung

nicht falsch verstehen, ich würde auch privat niemand abweisen weil er zB schwul ist
aber ich würde es sehr ungern sehen, wenn sich mein Sohn so entwickeln würde

 

update: Porno goes Mainstream

Soderbergh stellt beim Sundance-Festival (das wichtigste Independent-Film Festival) seinen neuesten Streifen "The Girlfriend Experience" vor mit Sasha Grey, Shooting-Star des Porno-Geschäfts.

http://orf.at/090123-34237/?href=http%3A%2F%2Forf.at%2F090123-34237%2F34...

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