Warum in meinem Schwarztee keine Giftstoffe vorhanden sind?

26. Dezember 2017

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Warum in meinem Schwarztee keine Giftstoffe vorhanden sind
Mein Schwarztee in seinem Anbaugebiet in Rize, Türkei (Foto: Abdullah Bag)

Selbst teure Schwarztees beinhalten fortpflanzungsschädigende, erbgutverändernde, krebserregende Pestizide. Laut derStandard beweist uns dies, die aktuellen Tests der Umweltschutzorganisation Global 2000 und der Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ). Dabei wurden 33 Teeproben von Earl Grey über English Breakfast bis Darjeeling auf Pestizid-Rückstände untersucht. Mein Qualitätstee kommt in diesem Test nicht vor! Denn mein „Rize“-Schwarztee ist aus kontrolliert biologischem Anbau und wird total ohne Pestizide von weltbekannten Çaykur produziert.

Unter den gefundenen giftigen Pflanzenschutzmitteln waren auch viele, die in der EU schon seit Jahren nicht mehr zugelassen sind. Global 2000 und die Arbeitkammer Niederösterreich analysierten 33 Schwarztees: 10 Produkte aus biologischem und 23 aus konventionellem Anbau. Das Ergebnis war schockierend: Kein einziger Tee war frei von Pestiziden. Gott sei Dank, kommt mein hochwertiger originaler türkischer Schwarztee nicht im Test vor und ich kann ihn mit voller Sicherheit genießen. Ich konnte nämlich letzten Sommer die Gelegenheiten finden, die Teeplantagen und die Teebauer direkt im Schwarzmeergebiet von der Türkei zu besuchen. Mein Erkenntnis: Der Geschmack von meinem echten türkischen Tee ist nicht unbegründet besser als die herkömmlichen Schwarztees. Wie die Teegärtner aus Rize (Provinz in der Nordtürkei) es mir versicherten, erfolgt die Herstellung wirklich ohne Zusatz von Pestiziden und schmeckt auch deshalb einfach „anders“. So wurde ich dort darüber aufgeklärt, was den originalen türkischen Tee von den Anderen unterscheidet.

Warum in meinem Schwarztee keine Giftstoffe vorhanden sind
Tee-Anbaugebiet im Nordosten der Türkei am Schwarzen Meer (Foto: pixabay.com)

Warum in meinem Schwarztee keine Giftstoffe vorhanden sind
Tee-Anbaugebiet in Rize, im Nordosten der Türkei (Foto: pixabay.com)

Warum in meinem Schwarztee keine Giftstoffe vorhanden sind
TeebauerInnen pflücken ihre Schwarzteeblätter in Rize, Türkei (Foto: Abdullah Bag)

„Wir brauchen weder die Teeplantagen zu bewässern, noch irgendwelche Mittel für den Schutz vor Schädlingen einzusetzen. Das können wir uns hier deshalb gefallen lassen, weil es hier im Winter immer genug Schnee gibt und die Pflanzen sind dadurch auf natürliche Weise vor Keimen und Schädlingen geschützt“ erklärte mir der Teebauer Ayhan lächelnd. „Die Schwarzmeerregion Karadeniz ist der einzige Ort auf der Welt, wo die Schwarzteeblätter in Berührung mit Schnee kommen. Denn im Winter schneit es hier viel und das unterscheidet unsere Schwarzteepflanzen, welche durch Schnee gereinigt werden, weltweit von den Anderen“ versichert uns ihre Frau Rukiye, die gerade in der Pflückzeit große Hilfe leistet.  Weiters berichtet Ayhan zufrieden: „Die Teesträucher wachsen in unserer Region einfach von selbst und es bleibt uns nur die Aufgabe übrig, sie zu pflücken. Die TeebauerInnen mit den wenigsten Teeplantagen können hier in Rize jedes Jahr mindestens zwei bis drei Tonnen Schwarztee-Blätter pflücken. Manchmal bekommen wir sogar mehr. Unsere Region wurde schon immer durch internationale Touristen besucht und ist weltweit beliebt. In den letzten Jahren treffen wir hier jedoch auch mehr arabische Urlauber und Öl-Scheichs, die unsere Gegend bewundern und sogar unsere Immobilien und Grundstücke mit den Teeplantagen kaufen wollen. Wir danken Gott, dass ER uns diesen schönen Ort mit seiner biologischen Vielfalt geschenkt hat und dass ER unsere Pflanzen schützt“

Warum in meinem Schwarztee keine Giftstoffe vorhanden sind
Originaler türkischer Schwarztee von Çaykur (Foto: Abdullah Bag)

Warum in meinem Schwarztee keine Giftstoffe vorhanden sind
Rize-Schwarzteeblätter vor dem Transport in die Çaykur-Firma (Foto: Abdullah Bag)

Der Schwarztee ist auch aus dem kulturellen Brauch der Austrotürken nicht wegzudenken. Den „Siyah Çay“ (türk. wortwörtlich „Schwarztee“) könnte man neben „Ayran“ auch zum türkischen Nationalgetränk erklären. In vielen österreichischen Supermärkten gibt es Regale, in welchen internationale Produkte angeboten werden. Der Eindruck, dass es sich dabei um aus den jeweiligen Herkunftsländern importierte Lebensmittel handelt, kann sich allerdings bei Schwarztees als trügerisch erweisen. So stehen etwa auf den Teepackungen verschiedene Produktnamen und Marken, die namentlich den Eindruck bringen, dass die Produkte aus der Türkei stammen. Jedoch stehen dazu auf den Verpackungen klein geschrieben, woher die Schwarztees auch wirklich kommen und schnell wird man erfahren, dass diese jeweiligen Tees nicht in der Türkei hergestellt werden. Als Beispiel können wir diesen Ece-Schwarztee in goldener Verpackung nehmen, dessen Etikett auf Türkisch gedruckt ist. Der Tee heißt Karedeniz und ist dem Namen der türkischen Schwarzmeerregion Karadeniz zum Verwechseln ähnlich. Also könnte man hier diesen Eindruck sogar noch unterstreichen. Eigentlich wird der Ceylon-Tee jedoch in Sri Lanka gepflückt und vom Großhandelsunternehmen Orient mit Sitz in Wien vertrieben.

Warum in meinem Schwarztee keine Giftstoffe vorhanden sind
Ece Karedeniz (Ceylen Tee) im österreichischen Supermarkt (Foto: Abdullah Bag)

Warum in meinem Schwarztee keine Giftstoffe vorhanden sind
TeebauerInnen pflücken in Sri Lanka schwarzen Tee (Foto: pixabay.com)

Bei meinem Rize-Schwarztee kann ich mir jedoch sicher sein, dass er wirklich aus Karadeniz (türkische Schwarzmeerregion) stammt. Çaykur zählt nämlich zu den berühmtesten Teemarken in der Türkei. Laut Homepage der Marke wird die Produktion sowohl firmenintern, als auch durch externe Prüfer regelmäßig kontrolliert. Dies sorgt auch für höchste Qualität und für einen verführerischen Geschmack. Seit 2009 tragen alle Çaykur-Produkte, die für den Export gefertigt werden, das europäische Biosiegel. Die Zertifikate von  Çaykur sind auch in Europa durch italienische und englische Kooperationspartner gültig. Der Genuss von meinem originalen türkischen Schwarztee, der richtig zubereitet ist, ist deshalb einfach einzigartig. Denn er ist nach meinen Erkenntnissen auch viel gesünder als herkömmliche Schwarztee-Produkte und wird aus besten Schwarzteeblättern hergestellt. Alle Tees von Çaykur sind völlig frei von Pestiziden. Sie sind aus kontrolliert biologischem Anbau und werden in den schneebedeckten Hängen der Schwarzmeerregion Rize „von der Natur“ geschützt. Ein Insider-Hinweis: Der Çaykur-Schwarztee mit der schwarzen Verpackung ist nicht nur am leckersten, sondern auch qualitativ am hochwertigsten und zudem in der Regel am preiswertesten. Noch ein letzter Tipp: Die Çaykur-Produkte werden nicht nur in österreichisch-türkischen Supermärkten verkauft. Beispielsweise kann man sie auch in Merkur-Filialen und sogar auf Amazon finden.

Warum in meinem Schwarztee keine Giftstoffe vorhanden sind
Mein Schwarztee in seinem Anbaugebiet in Rize, Türkei (Foto: Abdullah Bag)

Warum in meinem Schwarztee keine Giftstoffe vorhanden sind
Türkische Schwarzteeblätter in seinem Anbaugebiet in Rize,Türkei (Foto: Abdullah Bag)

Warum in meinem Schwarztee keine Giftstoffe vorhanden sind
Pestizidfreier türkischer Çaykur Bio-Schwarztee von Etsan-Supermarkt (Foto: Abdullah Bag)

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