So mainstream!

Ich bin absolut der Meinung, dass keiner mehr den Begriff „Mainstream“ hören will. Gleich nach dem Wort „bae“, ist es das meist genützte Nomen unter Jugendlichen. Am Öftesten findet man es in den Fachrichtungen Musik oder Mode. Doch manchmal werden auch deine eigenen Träume oder Wünsche von der Gesellschaft einfach so „gemainstreamt“. Nehmen wir als Beispiel diese Aussage „Ach, dieses Tattoo willst du dir stechen lassen? Das Muster ist aber schon leicht mainstream, findest du nicht?“ Nein, finde ich nicht und selbst wenn, ich finde es ist super geeignet als Schmuck für meinen Körper! 

Um auf Musik und Mode zurückzukommen. Beinahe alle Hits im Radio werden als mainstream abgestempelt. Wie denn auch sonst? Täglich hören tausende Menschen den ein und denselben Sender, entweder während sie im Auto sitzen und sich langweilen oder zur Unterhaltung, während sie die Spülmaschine ausräumen.

Mit der Mode schaut es ein bisschen anders aus. Da ist es wichtig, wie du deine Anziehsachen präsentierst. Ist es ein Crop-Top mit dem Aufdruck einer berühmten Serie oder einem Spruch - dann ist es definitiv mainstream. Aber ziehst du dasselbe, mit einem ewig langem Schal und abstrakten Schuhen an, bist du schon das Individuum des Jahrhunderts.  Also wann kann ich von mir behaupten, dass ich mainstream bin? Wenn ich mir während ich einen Kaffee von Starbucks trinke, Taylor Swift „Shake it off“ anhöre und dabei möglichst vorsichtig meine übergroße Michael Kors Tasche schultere um meine Krallen nicht abzubrechen und meine frisch geglätteten, langen blonden Haare nicht zu ruinieren? Tja, in so einer Situation muss man davon ausgehen von der Gesellschaft als mainstream bezeichnet zu werden. 

Denn jetzt ist individuell sein „in“. Das heißt, nicht in Läden abhängen wo alle hingehen, ja nicht das tragen was man mehr als fünf Mal an Menschen auf der Straße erblickt hat und sicher nicht die Musik aus dem Radio hören. Das macht einen so mainstream!

Doch ein sehr effizientes Mittel gegen Mainstream gibt es. Es heißt Auf die Meinung anderer scheißen und das tun, was einen glücklich macht.

Schülerin des Henriettenplatz Gymnasiums. 15 Jahre alt/jung. Definitiv zu neugierig. Aufrichtige Liebe zu Büchern jedes Genres.

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