Moslem im Park

Ich gehe sehr gerne in den Park, sollten Sie wissen! Früher war das Erste, was man gefragt wurde wenn man in den Park kam: „Wie heißt du?“, aber heute wird man als erstes gefragt „Bist du Moslem?“ Es ist auch so, dass man dadurch immer in eine Kategorie eingeteilt wird. Manchmal darf man auch dadurch bei einem Spiel nicht mitspielen. Hier ein paar Beispiele!

Helena (13): „Ich wurde schon oft gefragt, ob ich Moslem bin und wenn ich mit Nein geantwortet habe, wurde ich direkt ohne Grund beschimpft! Manche haben mir gesagt, ich soll zum Islam konvertieren.“

Lukas(13): „Früher bin ich mit meinem Bruder immer zum Käfig gegangen und wurden einfach ignoriert da ich kein Moslem bin.“

Nemanja(14): „Ich spiele gerne Fußball. Aber im Park schicken sie mich immer zur anderen Mannschaft weil ich kein Moslem bin.“

Ich bin selber Moslem,  meine Eltern sind aus dem Iran. Ich verstehe nicht, warum man andere wegen ihrer Religion ausgrenzt.

Ich verstehe nicht, warum unsere Gesellschaft sich so entwickelt hat und ich hoffe, das bessert sich! Es sollte ein gemeinschaftliches Verhältnis herrschen und keine religiöse Ausgrenzung!

 

Zum Autor: Parham Azeresh Karkan geht in die 3b der Wiener Mittel Schule Leipziger Platz im 20. Bezirk.

Park
Nenad

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