Go digital! – „Wir stehen für einen barrierefreien Zugang zu Technologie!“

10. Juli 2023

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Foto: pixabay.com / ptra

Laptops für junge Menschen aus sozial und ökonomisch benachteiligten Familien? „Go-digital!“ machts möglich.

 

„Bildung und der Zugang zu Technologie darf kein Luxusgut werden“, darauf plädiert das ehrenamtlich geführte Sozialprojekt „Go digital! – Digitale Zukunftsförderung“. Und das nicht ohne Grund, denn satte 14,8 Prozent der Österreicher:innen sind armutsgefährdet und können sich keine elektronischen Geräte wie beispielsweise Laptops leisten. Besonders in Zeiten der Digitalisierung kann das vielen zum Verhängnis werden. Um dieser digitalen Kluft entgegen zu steuern sammelte und kaufte das Team des Projekts, gebrauchte und funktionstüchtige Laptops, ließ diese neu aufsetzen und verteilte sie an NGOs, Schulen, Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen in fünf Bundesländern. Insgesamt wurden bis dato 870 Geräte an Schüler:innen und junge Erwachsene verteilt.

Ursprünglich wurde „Go digital!“  ins Leben gerufen, um bedürftigen Kindern und Jugendlichen während des coronabedingten Homeschoolings den Zugang zu Laptops zu ermöglichen, damit sie am digitalen Unterricht teilnehmen können. In den vergangenen Jahren haben sich die Geräte auch als nützlich erwiesen, um während der Lockdowns soziale Kontakte aufrechtzuerhalten. Das Projekt arbeitet diskret, kostenlos und effizient, denn es ist entscheidend, dass Technologie in Österreich ohne jegliche Bedingungen für alle zugänglich ist.

Der „Springboard“ – Verein

Trägerorganisation des Projekts ist der Verein „Springboard“. Das Ziel, des im Juni 2015 von Robert Gulla und Michael Schaumann ins Leben gerufenen Vereins ist die Förderung und Unterstützung von bedürftigen Menschen aus sozial und ökonomisch schwächeren Verhältnissen. Durch verschiedene Projekte erleichtert „Springboard“ der jungen Bevölkerung Österreichs den Einstieg ins Berufsleben und die Integration in die Gesamtgesellschaft. „Wir glauben an das Potential, die Talente und die Motivation der jungen Menschen und möchten ihnen effizient und unbürokratisch auf schnellem Weg helfen“, so der Verein.

 

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