biber goes politics: "Mit dem Bürgermeister beim Heurigen"

30. Juli 2009

Wer sagt, dass junge Menschen nicht an Politik interessiert sind? Wir brachten junge biber-Leser mit Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) zusammen. Wiens Big Boss durfte sich die Location aussuchen. Seine Wahl fiel auf die „10er Marie“, einen Heurigen mitten in OTK – den Wiener Schmäh brachte er auch gleich mit.

 

 

Von Amar Rajković und Christian Müller (Fotos)

 

Zuerst eine Entschuldigung an all jene biber-Leserinnen und -Leser, die wir nicht in die „10er Marie“ mitnehmen konnten. Sorry, aber größer war der Tisch einfach nicht – und wir wollten unser Treffen mit dem Bürgermeister nicht zum Saalfest machen. Auswahlkriterien gab es keine: Wir haben einfach die ersten Bewerber genommen. Also, bitte nicht böse sein, wenn ihr DIESMAL nicht dabei gewesen seid.

Im zweiten Teil der Serie „biber goes politics“ standen die wichtigsten Menschen unseres Landes im Mittelpunkt: Wir jungen Wiener. biber-Stipendiatin und Cover-Model Monika Bratić, Semih Piskin (austro-türkischer Jungarzt), Sharif Masoomi (Afghane, Maturant am Henriettenplatz), Damir Dizdarević (jetzt Student, früher bei der Garde!) und Angestellte Elvira Cucujkić, um nur einige zu nennen. Die Schwabo-Ecke wurde von der biber-Leserin Claudia Gschiel vertreten, die sich um einen Job für ihren Freund bemühte. Ob da der Bürgermeister helfen konnte?

Also, alles wird hier auch nicht verraten. Aber jedenfalls hatten wir eine lange und gute Diskussion über jene politischen Themen, die uns bewegen: gute Ausbildung, soziale Absicherung und – ja, natürlich – die „Ausländer“.

Apropos Integration: Für Sharif Masoomi und Semih Piskin war es das erste Mal bei einem Heurigen. Letzterer bestellte sich ein halbes Backhendl mit einem Knödel als Fladenbrotersatz. Bürgermeister Häupl bot Semih Hilfe an. Immerhin hatte dieser nach einem Unfall einen Arm in der Schlinge und konnte nur mit einer Hand essen.

Hat er trotzdem toll gemeistert!

Der Bürgermeister fühlte sich jedenfalls sichtlich wohl und sorgte mit Wiener Schmäh für Unterhaltung. Er überlegte auch, beim biber-Sommerfest im Volksgarten vorbeizuschauen. Allerdings nur unter einer Bedingung. „Tut s’ ma den weißen Spritzer vorkühlen – und zwar den ohne Mineralwasser.“

 

 

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DAMIR ? wie ghörts nun richtig beim nachnamen?

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