Angeln in Senegal

In den Winterferien 2016 flog ich nach Senegal. Es war total komisch, weil in Österreich Winter herrschte und es in Senegal praktisch nur Sommer gibt. Ich stieg mit meiner Mutter und meinem Vater in einen Flieger. Ich liebe fliegen, einfach weil es sich anfühlt, als würde ich in eine neue Welt steigen.

In Wien lag überall Schnee. In Senegal aber war plötzlich überall Wüste und Sand. Sobald wir gelandet sind, fing ich direkt an zu schwitzen, weil es so heiß war. Es lag ein warmer Geruch in der Luft und ich fand es schwieriger als sonst, zu atmen.

Wir aßen etwas und wurden dann von einem Taxi abgeholt und fuhren dann zu unserer Familie. Nach einer halben Stunde kamen wir an. Unsere Familie empfing uns schon mit einem Lächeln. Es war schon sehr spät und in der Nacht wimmelte es nur so von Schlangen. Deshalb sind wir langsam ins Haus gegangen und haben uns dort sehr lang unterhalten. Dadurch, dass die Familie sehr groß ist, hat es lange gedauert, alle zu begrüßen. Es war total schlimm wegen der Zeitumstellung. Ich und meine Mutter waren total verwirrt und haben nicht schlafen können. Im Gegensatz zu meinem Vater. Der hat geschlafen wie im Winterschlaf. Ich und meine Mutter sind nicht mal mit einem Ventilator  ausgekommen - es war einfach viel zu heiß. Die ganzen Tage war eigentlich nicht wirklich viel los. Es gab halt immer viel gutes Essen. Wir haben gegessen, bis wir sehr voll waren. Es war total spannend und aufregend,  weil wir unseren Fisch selbst im Meer geangelt haben. Ich hab es geliebt, weil mein Vater immer stolz war, wenn ich einen Fisch gefangen habe. Einmal hab ich auch einen Riesenfisch gefangen und ich war so zufrieden, weil ich mit dem einen Fisch die ganze Familie satt machen konnte. Ich war auch mit meinem Vater am Strand und wir haben Krebse gefangen. Der Tag hat so viel Spaß  gemacht. Dadurch, dass in Senegal sehr viele Wildtiere leben und es dort nicht so verriegelte Häuser gibt, ist eine sehr giftige Schlange in mein Haus geschlichen. Es war eine Black Mamba. Mein Vater reagierte sofort und erschlug sie sehr heftig mit einem dicken Stock.

Cherif ist 14 Jahre alt und besucht die NMS-Herthergasse.

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