Asta: Ostmärchen für den Westen

18. Februar 2012

 

Der Reichtum slawischer Mythen, Märchen und Legenden ist in Westeuropa so gut wie unbekannt. Der Autor Mario Lackner öffnet durch seinen Fantasyroman „Asta im Winterwald“ das Tor zwischen den Märchenwelten aus Ost und West.

 

Spieglein, Spieglein an der Wand ..., wie es im Märchen
„Schneewittchen und die sieben Zwerge“ weitergeht, wissen die meisten

 Westeuropäer. Mario Lackner beließ es als Kind nicht bei den typischen westeuropäischen Märchen und interessierte sich für viel mehr – für die Mythen und Märchen aus Osteuropa.
30 Jahre später schreibt er einen Fantasieroman.
Mit seinem Erstlingswerk  „Asta im Winterwald“ will er seine Leser auf den Mythen- und Märchenschatz aus dem östlichen Teil Europas neugierig machen.  Auf der Buchmesse Wien 2011 präsentierte er diesen ersten Teil seiner Trilogie. Dieser ist im Handel.


Die Brücke zwischen Realität und Fiktion
Das Buch ist eine Mischung aus Fantasie, Gesellschaftskritik und dem aktuellen Weltgeschehen. „Die weiteren zwei Teile werden in den nächsten Jahren folgen“ sagt Lackner. Als praktizierender Sexualpädagoge und Absolvent des Studiums „Internationalen Entwicklung“ nimmt er sein Buch zum Anlass auch gesellschaftskritische Themen anzusprechen. Seine Romanheldin, die 13jährige Asta, wandert mit ihren Eltern nach Russland aus und kämpft mit der Problematik, zwischen zwei Welten hin- und hergerissen zu sein. Mit Ausgrenzung von der Gesellschaft konfrontiert, flüchtet sie sich in eine Fantasiewelt. In diese gelangt sie durch einen mysteriösen Wintersturm. Für ihre Familie gilt sie als verschollen und wird für tot erklärt. Ab da beginnt für Asta das Abenteuer, indem sie Fabelwesen aus ostslawischen Mythen begegnet. Der Roman ist für LeserInnen ab dem 14. Lebensjahr geeignet. Vor allem werden auch sexualpädagogische
Themen vom Autor verarbeitet, wie etwa das Einsetzen der ersten Periode oder
der Umgang mit Homosexualität.

 

Ausbruch aus dem Paradies
Eine  weltverbesserische Botschaft vermittelt der Roman nicht, so der Autor. „Mein Anliegen ist es, etwas neugieriger auf den Nachbarn und seine Mythenwelt zu machen“ sagt Lackner und äußert Kritik an der Einstellung mancher Österreicher. „Wir leben in einem Paradies. Erst wenn wir aus diesem Paradies herauskommen und eine andere Welt kennenlernen, merken wie, wie gut es uns eigentlich geht.“
Er selbst ist viel gereist und rät seinen Lesern auch Interesse für andere Kulturen zu entwickeln. Nur so könnten Vorurteile abgebaut werden. „Asta im Winterwald“ sei ein kleiner Schritt, durch die Mischung aus Fantasie und Realität, das Tor zu einer anderen Welt zu öffnen.

 

Über den Autor:

Mario R. Lackner, Mag. der internationalen Entwicklung ist Liedertexter, sowie Dipl. Sexualpädagoge und – berater. Geboren 1978 in Steyr, wuchs er in Enns auf und lebt heute teils in Wien, teils in Langau an der Grenze zu Mähren.

Mit diesem ersten Band der Asta-Trilogie ist er auf einer magisch-multimedialen Lesereise, die seinen Lesern ein Fenster in ostslawische Mythen- und Märchenwelten öffnet.

 

Mehr dazu auf www.traumsieberei.at

Mehr Infos über Multimedia-Lesungen auf
berger-Verlag.at

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentare

 

hmm najo, wenn ich mir den Wortanzahl anschauen tippe ich mal, dass du einen grünen Geldschein vom oben genannten Verlag als Belohnung bekommen hast :D

 

fail! 

dem, der gut kohle zahlt, bin ich noch nicht begegnet. bist du an der quelle ? 

 

nein leider  nicht :(

 

Leider sind nicht bloß slawische Mythen, sondern eigentlich alle vorchristlichen Götterwelten der Vergessenheit anheim gefallen.


 


Immerhin betet ja auch fast keiner Wotan und Donner an :-)

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