Amar Rajkovic

Bild des Benutzers Amar Rajkovic

meine aktuellen Blog Einträge

20. März 2019
Husagic, Karadzic

"Strache soll seinen Orden zurückgeben"

Es gibt sie, die Gerechtigkeit! Der Hauptverantwortliche für den Tod an Tausenden unschuldigen Menschen in Bosnien und Herzegowina, Radovan Karadzic, muss bis zu seinem Lebensende im Gefängnis bleiben. Das verkündete heute das UN-Tribunal in Den Haag. Doch was hat das alles mit Österreich zu tun? Ahmed Husagic von der SPÖ fordert die FPÖ über seinen FB-Account auf, ihre Orden zurückzugeben - warum eigentlich?

15. März 2019
stv. Chefredakteur Amar Rajkovic

Terror in Christchurch: Je suis Charlie und Ali

Der Schock sitzt tief. In der neuseeländischen Stadt Christchurch kamen bei offenbar koordinierten Angriffen auf zwei Moscheen rund 50 Menschen ums Leben. Einer der Täter filmte das Massaker und veröffentlichte zuvor ein Manifest im Netz, das laut Behörden nur so von Hass trieft. Regierungschefin Jacinda Ardern sprach von einem Terroranschlag, ebenso der australische Premier Scott Morrison.

26. Februar 2019

Fußballausschreitungen in der Brigittenau: Das sagen Präsidenten & Polizei

Ich bin ja ein bekennender Brigittenau-Patriot und lasse keine Gelegenheit aus, „meinen“ 20. Bezirk zu loben. Was allerdings am Wochenende auf dem Sportplatz in der Meldemannstraße vorgefallen ist, macht mich gar nicht stolz – im Gegenteil.

22. Januar 2019

Gastkommentar: "Mir reichts!"

Oh, was für eine Überraschung. Eine ehemalige biber-Stipendiatin schickt mir heute ganz unverhofft (habe sicher fünf Jahre nichts mehr von ihr gehört) einen wütenden Text. Er handelt von der aufkommenden Gewalt gegenüber Frauen und dem Versuch der Politik, diese den Ausländern in die Schuhe zu schieben. Lest am besten selbst.

14. November 2018

"In letzten 48 Stunden verlor ich drei Familienmitglieder."

Während in Österreich das ekelhafte Video der FPÖ über E-Card-Betrug für Entsetzen sorgt, sterben woanders Menschen. So wie die drei Verwandten und ein Freund von Ehsan Salari, einem jungen afghanischen Mann aus Wien, der den Verlust seiner Liebsten in einer FB-Story veröffentlicht hat. Man sieht da u.a. die junge Fatima. Das auf dem Foto aufgeweckt wirkende Mädchen ist gerade mal 17 Jahre alt geworden, bevor sie letzte Woche ihr Leben lassen musste. Fatima hat gerade ihre High-School abgeschlossen, sie wollte im Ausland studieren und Ärztin werden.

13. November 2018
Essen, biber, ohne Grenzen

Der Geschmack kennt keine Grenzen

Kebab? Sushi? Oder doch Spaghetti Bolognese? Ja, die Suche nach einem wohltuenden Mittagessen gestaltet sich für arbeitende Menschen zu einer Tortur. Irgendwie schmeckt alles gleich und die Liebe, die den feinen Unterschied im Gaumen macht, kommt viel zu kurz.

04. September 2018

Vassilakous Abgang macht Sinn

Die nächste Wiener Dauerläuferin zieht sich auf Raten von der Politbühne zurück. Nach Michael Häupl verkündet auch seine Koalitionspartnerin Maria Vassilakou ihren Rücktritt aus der Politik. Vassilakou war in den ersten Biber-Jahren eine wichtige Persönlichkeit, der wir als Blatt für neue ÖsterreicherInnen auch die entsprechende Bühne boten. Als Migrantin aus Griechenland zeigte sie, dass man es hierzulande auch mit unaussprechlichem Namen zu einer Politgröße schaffen kann. Sie war immer schon streitbar und kontrovers in ihrem Handeln (Mahü-Beruhigung vs.

29. August 2018
Kurz, Kneissl, Integration

Kneissl kann den Kurz nicht

Außen- und Integrationsministerin Karin Kneissl lässt sich gerne auf dem Tanzparkett führen, ihre Errungenschaften als Integrationsministerin sind ungelenkiger als Theresa Mays „Robo-Dance“.

14. August 2018
Ghazni, Afghanistan

Afghanistan sicher? Guter Witz!

"Für die FPÖ ist Wien eine unsichere und Kabul eine sichere Stadt", dieser Tweet fällt mir immer dann ein, wenn über kriegerische Handlungen aus dem Land am Hindukusch berichtet wird. Und wenn schon Afghanistan es in die Schlagzeilen schafft, dann weiß man sofort: Ok, die "stinknormalen" Selbstmordattentate erregen kaum mehr Aufmerksamkeit auf dem westeuropäischen Radar, da muss schon was Schlimmes geschehen sein.

28. Juni 2018
Ghafoor, Kabul, Rückkehrer, Afghanistan, NGO

„Menschen haben das Vertrauen in die Regierung verloren.“

Abschiebungen nach Afghanistan stehen schon länger in der Kritik. Das französische Asylgericht hat vor kurzem Kabul als einen Ort "hochintensiver, blinder Gewalt" genannt. Abdul Ghafoor wurde 2013 aus Norwegen nach Afghanistan abgeschoben. Dort gründete er die NGO „Afghanistan Migrants Advice & Support Org“, die sich um Rückkehrer kümmert.


 

Anmelden & Mitreden