Aleksandra Tulej

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meine aktuellen Blog Einträge

Warum keiner mehr fix zam ist.

Unsere Welt dreht sich immer schneller. Ständig verändert sich etwas, ständig wird das Leben um uns herum modernisiert, verbessert, ausgebessert. Wir haben immer mehr Möglichkeiten, unser Dasein so zu gestalten, wie wir es gerne hätten.

Masculinarium

"Masculinarium" im Ateliertheater Wien

Drei Männer, ein Junggesellenabschied und jede Menge Alkohol - das ist die Grundlange für das Stück "Masculinarium" von Magdalena Marszalkowska. In der  Aufführung geht es um das Zusammeleben von Männern und Frauen, die männliche Dominanz spielt hierbei eine große Rolle. Können Männer und Frauen sich gegenseitig unterstützen und wenn ja, inwiefern? Ist das überhaupt in unserer patriarchalischen Gesellschaft möglich? 

Screenshot: Youtube

„FPÖ wohnt bei uns ohne Mietvertrag“ – Wenn Wahlwerbung nach hinten los geht

Mittlerweile kennt wohl schon jeder, ob freiwillig oder nicht, „Die Hubers“- die Familie aus der Wahlwerbung der FPÖ. Die Clips werden als Werbung auf Youtube, die man erst nach fünf Sekunden wegklicken kann, eingeblendet.

Foto von der Autorin

Ein Brief an meinen ersten Schultag.

Kinder lernen ja bekanntlich schnell. Ich musste noch schneller lernen. Allein an meinem ersten Schultag waren es  schon drei wichtige Dinge. Erstens: In Österreich bekommen Kinder zur Einschulung Schultüten, aber weil deine polnischen Eltern nicht wissen, dass dem so ist, bekommst du keine. Zweitens: Du bekommst sie dann dafür am zweiten Schultag, was irgendwie eh auch okay ist.

Foto: Julia Peternell

Zwischen Polska-Schal und Wirtschaftsuni: Wer ist eigentlich dieser EINFACHSO?

„Das ist doch dieser eine Pole mit Bauchtasche, der mit Jugo Ürdens auftritt.“ -Wenn bis dato vom Wiener Rapper EINFACHSO die Rede war, bekam man oft genau diese Beschreibung. Doch jetzt steht der 19-Jährige langsam auf eigenen Beinen. Jedenfalls hat er gestern mit seiner Single „CityBike“ 10.000 Klicks auf Youtube erreicht.

Screenshot:MTV

Pink widmet ihrer Tochter bei den VMAS eine Rede über Schönheitsideale und Selbstvertrauen.

Als Pink! 2006 mit dem Song „Stupid Girls“ gegen damalige Schönheits- und Frauen-Ideal rebellierte, wurde sie dafür gefeiert. In den letzten Jahren wurde es zwar ruhiger um die Künstlerin, sie wurde Mutter von zwei Kindern – und blieb genauso rebellisch und cool wie davor, nur, dass sie diese Attitude jetzt auf ihre Kinder überträgt.  Pink!

Unser ehemaliger Biber-Stipendiat, der für dieses Foto wundervoll posiert hat

Wir, die gefälschten Ausländer.

„Wallah, Brate gib Handy zurück, ich mach dich Meier sonst“ – Diese Ausdrucksweise ist in Wien nichts neues – nicht nur unter kleinen Azzlack-Ausländern, es schockiert auch keinen mehr, wenn sich zwölfjähige weiße, blonde Kinder namens Julian in der Straßenbahn so unterhalten. Mich schockiert es zumindest nicht mehr. Ist ja auch eine Form von Integration irgendwie. Aber am Wiener Trend-Horizont macht sich ein neues Phänomen breit: Die mittzwanziger Wiener Studenten, meist aus gutem Hause, die aus Ironie auf Tschusch tun und sich dabei extrem feiern.

unsplash

K.O.-Tropfen sind immer noch ein großes Thema - auch wenn keiner darüber spricht.

„Das letzte, woran ich mich erinnern kann, ist, dass ich in der U-Bahn mit einem Typ von einer Hausparty geredet habe, von der wir gerade weggegangen sind. Wir waren in einer Gruppe in Richtung Auslage (anm. ein Wiener Club) unterwegs, wir hatten alle schon ein bisschen getrunken.

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