Aleksandra Tulej

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meine aktuellen Blog Einträge

Die diesjährigen nicht-Enzis

Wusstet ihr, dass die MQ-Enzis längst nicht mehr Enzis heißen? Ein Liebesbrief

Frühlingserwachen in Wien. Die Luft riecht endlich nichtmehr nach "Hilfemirstikalt", Lederjacken ersetzen die dicken Mäntel, man hat Lust, sich auch nach 18 Uhr noch vom Sofa zu bewegen. Hinauszubewegen. Denn wo liegt der vorbildliche Wiener oder die vorbildliche Wienerin im Frühling am Liebsten mit einem Radler in der Hand herum? Nein, nicht um 6 Uhr morgens vor dem Würstelstand, ihr Wahnsinnigen. Die junge Masse treibt es eher richtung MQ. Auf die guten alten Enzis.

Was ist aus den Emos geworden?

Was machen ehemalige Wiener Emos heute?

Wenn man vor rund zehn Jahren durch den Wiener Burggarten spaziert ist, ist einem sofort aufgefallen, dass dieser Ort weit mehr als ein beliebter Spot für Wien-Touristen war.

Kinder crashen BBC-Interview

Kinder machen bekanntlich, was sie wollen. Der Südkorea- Experte Robert Kelly hat das heute auf seinem eigenen Leib erfahren. 

Foto von der Autorin

Was ich noch über Feminismus lernen muss.

Meinen ersten Text für Biber habe ich vor vier Jahren geschrieben. Ich bin damals gerade 21 Jahre alt geworden und habe als Praktikantin angefangen. Ich habe mich in diesem ersten Text mit dem Gendern befasst, genauer gesagt habe ich darüber geschrieben, wie schrecklich, unnötig und grauenvoll Gendern und Feminismus sind. Ich kann mich noch genau erinnern, wie innovativ und kreativ ich den Artikel fand. Bitte sucht nicht danach. Heute, vier Jahre später, würde ich gerne in eine Zeitmaschine steigen und meinem Ich aus 2013 die Tastatur wegreißen.

Screenshot: Youtube

Polnischer EU-Abgeordneter: "Frauen sind weniger intelligent als Männer, deshalb müssen sie weniger verdienen."

Frauen sind schwächer und weniger intelligent als Männer, deshalb müssen sie weniger verdienen.“ So äußerte sich der polnische nationalkonservative EU-Abgeordnete Janusz Korwin-Mikke am Mittwochabend bei einer Debatte über Einkommensunterschiede in Brüssel. „Natürlich müssen Frauen weniger verdienen, weil sie schwächer sind, weil sie kleiner sind und weniger intelligent. Deshalb müssen sie weniger verdienen. Das ist alles.“ lautete der genaue Wortlaut.

Instagram

Die stillen Helden hinter der Kamera: Die Boyfriends of Instagram

Schauplatz Instagram: Ein schönes, junges Mädchen rekelt sich im Triangl-Bikini am Strand, vor ihr steht eine Kokosnussschale mit Strohhalm. Auf dem nächsten Bild sieht man, wie  sie mit wallender Mähne ins Meer steigt, ihre Hand nach hinten ausgestreckt zu ihrem Freund, der hinter ihr steht. Follow me around the world und so. Zwei beste Freundinnen liegen am Rücken am Meer und stoßen mit bunten Cocktails mit Schirmchen auf ihre 50000 Follower an.

Ich will mehr.

Ich bin zurzeit leider ziemlich glücklich. Leider. Ich habe nämlich die starke Vermutung, dass meine besten Texte dann entstehen, wenn ich es nicht bin. Es gibt keinen einschlägigen Grund, aber 2017 gefällt mir jetzt schon um Lichtjahre besser als das vergangene Jahr. Zugegeben, es gab vielleicht einen kleinen Auslöser. Aber dazu kommen wir später. Ich will euch nicht gleich zu Beginn vergraulen. Was mache ich also mit dieser neugewonnenen Glückseligkeit, die ich für mich längst als verloren geglaubt hatte? Ich nutze sie, um mehr vom Leben zu bekommen.

Das wunderbare verschwommene Outfit unserer Autorin

Der Teufel trägt Fjallraven – Ich war als verplante Anfängerin auf der Berliner Fashion Week

Ein kalter Windstoß bläst mir entgegen, als ich in meinen dreckigen Plateau-Sneakers die Treppe der Berliner U-Bahn Station Rosenthaler Platz hinaufstolpere. Der Zipp in meinem Parka ist kaputt und die Kordeln meines glitzernden Hipster-Turnsackerls schleifen auf dem schmutzigen Boden. Ich blicke hinunter und bemerke, dass ich zwei unterschiedliche Socken trage. Aber es bleibt keine Zeit, sich über solch mondäne Dinge Gedanken zu machen: In wenigen Minuten geht für mich die Mercedes Benz Fashion Week Berlin los.

Foto: Marko Mestrovic

Wie lernt es sich eigentlich auf Ritalin? Wiener Studenten erzählen.

Manche brauchen zum Lernen Kaffee, manche Zucker und noch andere greifen zu krasseren Methoden: Konzentrationsfördernde Medikamente wie Ritalin sind bei Studenten schon seit Jahren ein beliebtes Mittel, um durch die Prüfungsphasen zu kommen. Ritalin wird eigentlich zur Behandlung von ADHS bei Kindern eingesetzt. Bei Menschen, die kein ADHS haben, wirkt es aber umgekehrt: Man wird aufmerksamer, wacher, die Leistungsfähigkeit und Aufnahmefähigkeit steigen enorm. Perfekt zum Lernen also. Oder nicht?

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