"Atelier de Conversation" - miteinander reden

08. Februar 2018

Menschen mit verschiedenen Nationalitäten, Kulturen, Lebenssituationen und sexueller Orientierung treffen jede Woche in der Bibliotheque publique d’information in Paris aufeinander. Ihre einzige Verbindung ist die französische Sprache – der Dokumentarfilm „Atelier de Conversation“ erzählt darüber.

Bernhard Braunstein stammt ursprünglich aus Salzburg und zog 2009 ohne der Sprache mächtig zu sein nach Paris. In einem internationalen Konversationskurs findet er sich zurecht. Jahre später will er seine Erfahrungen weitergeben und gründet das Projekt, bei dem Menschen, die sich sonst nie begegnen würden, miteinander diskutieren.

Von der lesbischen Amerikanerin bis hin zum afghanischen Flüchtling treffen Zugereiste aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Gerade deshalb sind ihre Gespräche so lebendig und emotional. Besonders wenn es um die Liebe zur Heimat, Religion oder Vorurteile geht. Braunstein versucht, sich für die Sprechenden Zeit zu nehmen, bleibt aber hauptsächlich in der Rolle des Beobachters.

Der Dokumentarfilm „Atelier de Conversation“ bildet eine kleine multikulturelle Gemeinschaft ab, die trotz aller Unterschiede erstaunlich viel miteinander teilt. Die Premiere findet heute um 20:15 im Filmcasino Wien statt.

 

Was? Dokumentarfilm „Atelier de Conversation“
Wann? Premiere: Do, 8.2. um 20:15
Wo? Filmcasino, Margaretenstraße 78, 1050 Wien

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