Du bist der Durchschnitt von den fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst.

28. Februar 2017

Du bist der Durchschnitt von den fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst. 

 

Hast du dir schon mal überlegt, inwiefern Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst, dich beeinflussen? 

Das gilt nicht nur für deine Freunde, sondern auch für dein breit verstandenes soziales Umfeld: Familie, Arbeitskollegen, Mitbewohner, Studienkollegen. 

 

Natürlich kann man sich Menschen in vielen Bereichen des Lebens nicht aussuchen. In den meisten Fällen kann man nicht auswählen, mit wem man arbeitet oder studiert. Man kann aber auf jeden Fall versuchen, zu wählen, mit wem man die meiste Zeit davon verbringt.

 

Der Satz “Du bist der Durchschnitt von den fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst” stammt von Jim Rohn, einem amerikanischen Autor und Entrepreneur, und wird heutzutage von vielen großen Namen wiederholt: Tim Ferris, Tony Robbins und noch einige berühmte Persönlichkeiten popularisieren diese Devise. 

 

Neu ist dieses Konzept nicht. Schon die Griechen haben es gewusst: Die Menschen, mit denen du dich umgibst, zeigen deine Persönlichkeit. Das griechische Sprichwort “Zeig mir deine Freund und ich sag dir, wer du bist” wurde von einigen Kulturen übernommen und in viele Sprachen übersetzt. 

 

 

Schon von Kindesbeinen an werden wir von unserem sozialen Umfeld beeinflusst. Unsere Eltern, Geschwister, Freunde, Familie, die Gegend, in der wir aufwachsen und die Menschen, die in dieser Gegend leben, sind alles Faktoren, die einen signifikanten Einfluss auf unseren Sozialisationsprozess haben. Dieser Prozess hört aber nicht auf, wenn wir erwachsen werden. Auch dann spielen Menschen, mit denen wir unsere Zeit verbringen, eine große Rolle für unsere Weiterentwicklung. Das gilt für Freunde, Arbeitskollegen, Partner und Familie. 

 

Als Folge wird oft geraten, dass man vorsichtig sein soll, mit was für Menschen man seine Zeit verbringt. Vieles davon ist nicht unsere Wahl: Familie oder Arbeitskollegen werden uns ‘gegeben’ und wir können uns diese oft nicht aussuchen. 

Das heisst aber nicht, dass man auf Menschen verzichten soll, die schon lange ein Teil unseres Lebens sind, nur weil man eine neue Fähigkeit lernen oder eine seiner Charaktereigenschaften verändern möchte. 

 

Nehmen wir zum Beispiel Produktivität: Wenn man produktiver werden will, soll man möglichst viel Zeit mit produktiven Menschen verbringen. Ich behaupte nicht, dass man sonst nicht produktiv werden kann. Es ist aber wie mit einer Fremdsprache: Der beste Weg, um eine Fremdsprache schnell und effizient zu lernen, ist in das Land zu ziehen, in dem die zu erlernende Sprache gesprochen wird. 

 

Wenn man an seinen Charaktereigenschaften arbeiten oder eine neue Fähigkeit erlernen möchte, sollte man sich wahrscheinlich zuerst genau überlegen, mit wem man seine Zeit verbringen will. In beiden Fällen kann man Gebrauch von dem Prinzip machen: “Du bist der Durchschnitt von den fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst”!

 

 

 

 

 

 

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