Unterwegs mit den Models

08. März 2012

biber wollte wissen, wie glamourös das Modelleben wirklich ist und begleitete zwei Models aus Polen einen Tag auf ihrer Vorstellungstour quer durch Wien.

 

Das sind die beiden Magdalenas. Die eine nennt sich Mag, die andere Magda. Sie sind mehr als acht Stunden mit dem Zug aus ihrer polnischen Heimat nach Wien gefahren, um sich hier bei Modeschaffern persönlich vorzustellen. Mag (links) ist 18 und schon routiniert, sie ist das dritte Mal da. Für Magda, 16, ist Wien die erste Auslandsstation als Model.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mag präsentiert der Redakteurin eines Schmuckmagazins ihre Fotos. Die Expertin schaut zwar interessiert, doch verrät sie uns hinterher: Die Magdalenas sind beide zu jung! Aber Mags heller Typ und die hellen Augenbrauen gefallen ihr schon.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„How old are you?“ fragt die Bookerin einer Fotografenagentur Magda.

Die Schüchterne antwortet brav und schaut gespannt, wie der Wienerin ihre Bilder gefallen. Doch die blättert nur konzentriert und verzieht keine Miene. Professionelles Poker-Face.

 

 

 

 

 

 

 

Beim feschen Fotografen tauen die Magdas auf. Auf die Frage „Do you have hobbies?“, antwortet Mag cool „I love Fashion!“ Auch bei ihm kann die große Blonde punkten. Sie sei ein unverwechselbarer, androgyner Typ – sehr markant.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Fotoredakteurin vom Magazin „Miss“ schaut auf Ausstrahlung. Deswegen wollte sie die Polinnen auch persönlich kennenlernen, denn Foto und Realität sind meist zwei verschiedene Paar Schuhe.

Für Beauty-Shootings kämen beide Magdas zwar nicht infrage, aber generell mag sie auch lieber osteuropäische Models: Die seien hübscher und lockerer vor der Kamera.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschafft! Ihre „Go-See“-Tour, so nennt man das in Modelsprache, haben die Mädchen für heute beendet.

Jetzt geht’s ins Model-Apartment, essen. Es gibt Tomaten mit Thunfisch und Reis. Besonders Magda muss streng Kalorien zählen: Ihre Hüfte ist über 90cm – ein No-Go für jedes Model.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das ist Mag in der Maske. Sie wird für das Shooting mit der Designerin Anouk Wipprecht hergerichtet, die schon Bühnenkostüme für Fergie und Britney Speares designte. Seitdem sie sich die Augenbrauen blondiere, erzählt Mag, werde sie viel besser gebucht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anouk befestigt die Schläuche am spacigen Body. Auf die Frage, warum sie sich für Mag entschieden habe, sagt die Designerin: „I like the Skandinavian look!“ Außerdem habe Mag das gewisse

Etwas – diesen animalen „Narnia-Touch“.Bei Österreicherinnen vermisse sie oft das Feuer in den Augen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es geht los. Mag muss auf engstem Raum, zwischen Scheinwerfern, Kabeln und ganz viel Rauch ihr Modeltalent unter Beweis stellen. Nicht nur die Fotolinse – alle Augen sind auf sie gerichtet. Doch weil nur der Oberkörper fotografiert wird, kann die

 

Langbeininge gechilled die Socken anlassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tatam! Nach fünf Stunden Posing und Shooting ist das gewünschte Bild im Kasten.

Und kann sich sehen lassen, wie biber findet. Auch Mag ist happy – Wien hat sich

gelohnt. Für sie geht es am nächsten Tag heim nach Polen und dann weiter nach

Mailand. Mag ist ehrgeizig und will sich mit dem Modeln ein Modestudium in London finanzieren.

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