FIFA 18: Nintendo Switch Edition

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christkind, sondern auch FIFA. Heuer erstmals auch für die Nintendo Switch, die mobile Konsole von Nintendo.

“Gehts raus, bissi Fussball spielen” – dieser Satz könnte ab sofort zu Mißverstädnissen führen. Denn endlich kommen die wirklichen AAA-Games auch auf Nintendos Konsole an.

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Foto: EA/Nintendo

Auf das Gefühl kommts an

Da die Nintendo Switch nicht so viel Hardware Power zur Verfügung hat wie eine Xbox One oder eine PlayStation 4, haben die Entwickler bei der Nintendo-Variante auf die mächtige Frostbite-4-Engine von Dice verzichtet. Das macht sich in der mobilen Spielumgebung anfangs sichtbar: die Stadien sind weniger detailiert als auf den anderen Konsolen. Und auch wer FIFA 17 gespielt hat, wird einige Animationen wiedererkennen. Doch diese Kleinigkeiten sind spätestens nach dem ersten Match vergessen. Das Gefühl selbst im Stadion zu stehen ist sofort da und das Verlangen, das Runde im Eckigen zu versenken, muss gestillt werden. Man freut sich richtig auf lange Reisen, auf denen man seine Fifa-Profi-Karriere weiterspielen kann.

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Apropos Karriere

Alex Hunter, unser The Journey-Pro fehlt auf der Switch. Der Story Modus, der zu den beliebtesten Features der letzten Jahre gehört hat, fehlt auf der Nintendo-Plattform. Tatsächlich ist mit der eigens für die Nintendo programmierte Engine nicht möglich, die Detailtiefe der anderen Plattformen zu liefern – aber dafür einen kompletten Spielemodus auszulassen finde ich eine sehr dramatische Entschiedung des Entwicklers. Dennoch haben wir die Möglichkeit unser Profi-Ebenbild zu erschaffen und mit ihm zum besten Fussballspieler der Welt aufzusteigen. Dafür sind aber Trainings, in denen wir unsere Skills wie Dribbling, Schussstärke und Übersicht trainieren, notwendig. Auch ein Ausflug in einer niedrigere Liga ist manchmal notwendig, um in Bestform zu kommen. Aber danach sind Hattricks möglich.

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Foto: EA/Nintendo

Was fehlt sonst noch?

Tatsächlich gibts noch ein paar Dinge, die nicht so funktionieren wie auf den anderen Plattformen: zwar gibt es das FIFA-Ultimate-Team auch auf der Switch, doch etliche Features sind nicht in dem Umfang wie zum Beispiel auf einer PS4 in der 2018er Version vorhanden – man wolle die Nutzer nicht überfordern, sagt EA. Ganz generell sollte man FIFA18 als den Anbeginn einer Ära sehen als eine Portierung. Auch der online- Multiplayer-Modus gegen Freunde ist dank fehlender Nintendo-Online-Plattform auch erst nach dem Launch dieses Services, also bei FIFA19 vielleicht, erwartbar. Aber hier behilft man sich mit einem persönlichen Besuch, die Switch ist ja portabel. 

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Fazit

Unterwegs kicken und Spaß haben – das ist die Essenz dieses Reviews. Klar, die Switch kann vor allem im Bereich Grafik nicht mit den großen mithalten – dafür ist sie mobil und portable und unterhält auch unterwegs – und das zählt.

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