SEX im ISLAM und die Sure der Leidenschaft

Dem Koran nach hat Sexualität einen großen Stellenwert im Islam. Ran darf man aber erst, wenn man verheiratet ist. Junge Muslime erzählen über ihre Gratwanderung zwischen frommer Tradition und dem Bedürfnis nach Lust.

Von Linda Say, Anna Thalhammer und Lucia Bartl

Sex und Islam – diese zwei Wörter in einem Satz zu verwenden ist schon hochexplosives Material und die Recherche zu diesem Artikel spiegelt das Dilemma wider, in dem sich junge Muslime befinden. „Das könnt ihr nicht drucken, ihr werdet alle Leser verlieren, denn darüber spricht man nicht“, wurde uns gesagt. Jemanden zum Reden zu bringen war nicht so einfach, denn die Angst erkannt zu werden, war groß. Dennoch dauerte jedes einzelne Interview mehr als eine Stunde und von vielen hörten wir „Ich bin so froh endlich einmal darüber reden zu können.“ Die Namen der Protagonisten wurden von der Redaktion geändert.

 

 

Mehr als nur Sex

„Über Sex in dem Sinn habe ich mit meinen Eltern nie gesprochen. Nur, dass das Jungfernhäutchen bis zur Hochzeit nicht kaputt werden darf, das wurde mir eingebläut.“ Dunja ist 26 Jahre alt, kommt aus dem Iran und ist in einer traditionellen muslimischen Familie groß geworden. Ihre Mutter, eine von vielen, „die es auch so erlebt hatte“, hat ihre Tochter nach eben diesen traditionellen Wertvorstellungen erzogen, die aber nicht unbedingt in Dunjas Welt passen.

So lebt sie wie viele ihrer muslimischen Freunde in einer Doppelwelt zwischen überholten Moralvorstellungen und Löffelchenstellung. „Es geht nicht nur darum, dass ich keinen Sex haben darf. Den hatte ich schon mit 16. Das Problem ist viel tiefgreifender und dringt in etliche Bereiche des Lebens ein: ich durfte nie reiten, o.b. hab’ ich immer heimlich verwendet und die unbenutzten Binden in den Mistkübel geworfen. Reisen konnte ich nie. Jetzt lebe ich mit meinem Freund zusammen und hab ein Alibi-Zimmer in einem Mädchenstudentenheim. Ich habe mich nicht an ein sexloses Leben vor der Ehe gehalten und mir ist das bisschen Haut wurscht. Die Ehre einer Frau liegt nicht zwischen ihren Beinen. Aber viele meiner Freundinnen ist das ganz wichtig. Sie haben dann eben Analsex, damit nichts passiert. Ich und viele andere führen ein ständiges Doppelleben, das aus einem Konstrukt von Lügen besteht.“ Gerne würde Dunja mit ihren Eltern ihre Gefühle teilen und ihnen auch ihren Freund vorstellen, der das Versteckspiel seit Jahren mitspielt. „Aber für sie würde eine Welt einstürzen. Ich möchte das gute Verhältnis nicht gefährden“, sagt die schöne Perserin und zuckt ratlos mit den Schultern.

Keine reine Frauensache

Wir treffen ein junges muslimisches Pärchen im Caféhaus, das während des Gesprächs nicht die Finger voneinander lassen kann. Zu frisch ist die junge Liebe. „Mein erstes Mal hatte ich mit 19“, erzählt der 28-jährige Salih, ein türkischer Österreicher, der sich selbst als einen jener Moslems bezeichnet „der halt kein Schweinefleisch isst, aber sonst von der Religion wenig Ahnung hat“. Auch jungen muslimischen Männern ist vorehelicher Sex verboten. Salih findet das nicht zeitgemäß, aber auch er hätte sich niemals getraut mit seinen Eltern darüber zu sprechen.

„ Für sie wäre wahrscheinlich das größte Problem gewesen, was die Nachbarn denken. Wenn man muslimischen Background hat, dann gibt es keine Zweisamkeit. Man bekommt erstens sowieso die Familie mit und dann sogar noch die Nachbarn und möglicherweise die moralische Keule der ganzen Community.“ Seine beiden älteren Brüder wurden mit zwei Frauen aus der Türkei verheiratet. „Für mich geht das gar nicht. Ich frage mich immer: Wo bleibt bei diesem ganzen Gerede von Ehe, Sex oder Enthaltsamkeit die Liebe? Meine Mutter hat immer gesagt, das kommt mit der Zeit in der Ehe, aber für mich ist das absurd.“
Salih ist nicht verheiratet, hat aber eine Freundin und ist schwer verknallt: Sarah heißt seine Flamme, sie ist 23 und Halbsyrerin, ihr Vater lebt noch immer dort.

„Das Thema Sex ist bei meinem Vater einfach keines“, sagt sie. „Ich glaube, er weiß, dass ich hier in Österreich anders lebe als er sich das wünscht, aber darüber geredet wird nicht. Aber als meine kleine siebenjährige Schwester einmal bei mir in Österreich war, bekam sie mit, dass ich einen französischen Film schaute, wo in einer Soft-Sex-Szene ein bisschen nackte hüpfende Brust zu sehen war. Sie hat das meinem Vater erzählt, der vollkommen ausgerastet ist und behauptet hat, ich habe meiner Schwester die Unschuld geraubt. Bei meiner syrischen Familie läuft den ganzen Tag Al Jazeera im Fernsehen, wo man Menschen mit abgehackten Köpfen, Krieg und Blut sieht. Gewalt und Brutalität ist weniger schlimm als Sex? Die Verhältnismäßigkeiten stimmen einfach nicht, das ist absurd.“

 

Gott oder Bett?

Empfindet der Islam demnach Sex als etwas Schlechtes? „Ganz und gar nicht“, sagt der Wiener Imam Tarafa Baghajati. „Prinzipiell hat der Islam eine äußerst positive Einstellung zur Sexualität zwischen Mann und Frau. Dies ist in unzähligen Stellen aus dem Koran, Hadithe des Propheten und der islamischen Tradition und Literatur belegt. Sex gehört aber eindeutig in die Ehe.“ Vor Allah gilt es sogar als gute Tat, wenn sich die Ehepartner gegenseitig befriedigen. Schlechter Sex ist sogar ein Scheidungsgrund – auch für Frauen.  Zudem wird der zeitlich befristete sexuelle Höhepunkt als Vorgeschmack aufs Paradies gesehen, wo diese Freuden dann dauerhaft erlebt werden können.

Zu schön, um wahr zu sein? „Zwischen Theorie und Praxis gibt es  große Unterschiede“, sagt Baghajati. Ein offener Umgang mit dem Thema Sex ist meist nicht möglich, obwohl das für junge Muslime wichtig wäre.  Das weiß Baghajati auch aus seiner Arbeit als Gefängnisseelsorger, wo er mit jungen Häftlingen unter anderem über Sex  und Selbstbefriedigung spricht. „Wenn es um Wissen geht, kannte auch der Prophet keine Tabus. So stellten ihm Frauen mit heute verblüffendem Selbstbewusstsein alle möglichen Fragen, sogar zur Sexualität.“

Warum fällt es heute also trotzdem so schwer, darüber zu sprechen?  „In vielen Traditionen herrscht der Irrglaube, dass zu viel Wissen zu Fehlverhalten führt.“ Man würde also eher auf den Geschmack kommen, wenn man weiß wie’s geht.

 

 

 

 

Schuld oder Sühne?

Viele Muslime, die hier groß geworden sind stehen zwischen zwei Welten: Einerseits gehen sie hier zur Schule und bekommen dort westliche, meist freizügigere Werte vermittelt, andererseits sind sie tief in ihren Familien und deren Traditionen verwurzelt. Beidem zu entsprechen ist schwierig, also wie schaffen es junge Muslime, mit diesem Thema umzugehen?

„Die Bandbreite zwischen häufigem Sex mit ständig wechselnden Partnern und Enthaltsamkeit bis zur Ehe ist groß. Jeder muss nach seinen eigenen Wertvorstellungen einen Weg finden“, sagt der 23-jährige Gökhan, der sich selbst als sehr gläubig bezeichnet. Auch er hatte schon Sex, mit einer Frau, die er sehr geliebt hat. Einen One-Night-Stand würde er aber niemals haben. „Jede Sünde ist beim jüngsten Gericht vor Allah höchstpersönlich zu rechtfertigen, für so was zahlt sich das nicht aus. Aber für eine Frau, die ich liebe, stehe ich gerne grade, denn im Islam zählt nur die gute Absicht.“ Sich vor Gott zu rechtfertigen, damit hat er kein Problem, bei seiner Familie aber umso mehr. Seine Pubertät gestaltete sich schwierig. „Erklär’ einmal einer Frau, dass du sie zwar attraktiv findest und auch nicht homosexuell bist, aber trotzdem nicht mit ihr schlafen willst.“ Seine zukünftige Frau sollte schon eine Muslimin sein. Nicht unbedingt der Religion wegen, sondern weil er sich wünscht, dass  sie seine Werte teilt. Ähnlich sehen das auch Mohammed, Erkan und Melih, Göknur und Dunja. Sie alle haben ihre Religion für sich neu interpretiert.

 

Zurück in die Zukunft

 Wo also ansetzen? „Die Gesellschaft muss sich besser kennenlernen, auch der Umgang zwischen den jungen Menschen kommt mir sehr verkrampft vor. Nicht jedes Lächeln ist gleich als Anmache zu verstehen“, sagt der Imam. Die Auseinanderhaltung der Geschlechter beginnt schon in der Moschee, die eigentlich der Ort der Zusammenkunft aller Gläubigen ist.  „Das entspricht nicht der Moschee des Propheten. Zwischen Mann und Frau war höchstens eine Schnur gespannt. Die Frauen saßen zwar hinten, aber nur da die Gebetshaltung vor den Männern für sie unangenehm gewesen wäre.“

STECKBRIEF

  wer ist er

name:        tarafa baghajati

beruf:          imam und gefängnisseelsorger in wien;
                    obmann der initiative muslimischer östereicherInnen;
                    träger des demokratiepreises
                    der margaretha-lupac-stiftung für parlamentarismus;
                    vizepräsident von ENAR (european network against racism)


herkunft:       damaskus, syrien

alter:              49

 

Dos and Don’ts

Der Koran, Hadithe und andere Überlieferungen bringen etliche Regeln für das Liebesspiel.
Was man darf und was man lassen sollte:

-    Sexualität:
Nur in der Ehe. Egal ob küssen oder Geschlechtsverkehr. Mann und Frau sind
vollkommen gleichberechtigt.

-    Homosexualität:
Verboten.

-    Analsex:
Bitte nicht. Im Koran verboten, bei manchen Gelehrten nicht absolut, aber dringend zu vermeiden.

-    Selbstbefriedigung:
Eine gewichtige Rechtschule (Ibn Hanbal) sieht das vollkommen unkompliziert, je nach Bedarf.

-    Sexualpraktiken:
Wie es beliebt, von Oralsex bis Stellung 69 ist alles erlaubt, aber bitte nur einvernehmlich.

-    Verhütung:
Kein Problem, auch chemische Verhütungsmittel sind erlaubt. Verboten sind nur Eingriffe, die eine Schwangerschaft auf Dauer unmöglich machen (Sterilisation). Achtung: Zustimmung der Frau ist Bedingung.

-    Menstruation:
Der Vorsatz „ein echter Pirat sticht auch einmal ins Rote Meer“ gilt nicht für Muslime!

-    Waschung:
muss nach jedem Geschlechtsverkehr vorgenommen werden, damit die rituelle Reinheit vor dem Gebet wieder hergestellt wird.

-    Zeitpunkt:
Während der Pilgerfahrten und beim Fasten „Ramadan“ (aber nur in der Fastenzeit) streng untersagt.

Das sind die Punkte, über die sich fast alle Gelehrten einig sind.
Weitere Empfehlungen:

-    Während dem Beischlaf nicht in Richtung Mekka liegen, weil Gotteslästerung.

-    Al Gazali, ein wichtiger islamischer Gelehrter, schrieb:
„Es ist eine löbliche Sitte, die Beiwohnung mit der Anrufen des Namen Gottes zu beginnen. Außerdem sollte man ein kurz vorm Höhepunkt ein knappes Gebet sprechen, in dem man um eine gute Nachkommenschaft bittet.

 

 

INTERVIEW mit SCHARF
"Gebt den Frauen kein Visum, hier nimmt uns keiner"


Mag.a (FH)Figen Ibrahimoglu ist Sozialarbeiterin bei FemSüd und Obfrau eines türkischen Frauenvereines. Sie bemüht sich seit mehr als 10 Jahren unter anderem um Aufklärung in Dingen Sexualität und Islam. Vor allem Jugendliche sprechen mit ihr über Liebe und Sex.

BIBER: Was sind die Probleme der muslimischen Jugendlichen?

FIGEN IBRAHIMOGLU: Bei mir melden sich hauptsächlich Frauen. Oft bekomme ich Anrufe, die sich um die Rekonstruktion des Jungfernhäutchens drehen. Das Wohl der Mädchen steht im Vordergrund, darum nehmen wir uns dieser Sache sehr an. Ich finde das persönlich nicht OK, Probleme unter den Tisch zu kehren, da es darum gehen sollte, Bewusstsein zu schaffen.

Ist Jungfräulichkeit heutzutage für die mittlerweile dritte Generation wirklich noch so wichtig?

Vor allem für die Elterngeneration hat das noch großen Wert. Es geht so weit, dass Eltern eine ärztliche Bestätigung verlangen, die eigentlich nicht ausgestellt werden darf.

Wie ist das bei den Burschen? Die sind was Sexualität angeht freizügiger?

Auch die Männer müssen als Jungfrauen in die Ehe gehen – allerdings ist bei ihnen vorehelicher Geschlechtsverkehr nicht nachzuweisen. Der Einfluss der Eltern reicht aber doch soweit, dass sich die Jungs „brave und unverdorbene Frauen“ aus der Heimat holen, weil man denen, die im Westen aufgewachsen sind, nicht trauen kann. Das führt so weit, dass die Frauen hier sich bei den jeweilig Zuständigen melden und sich über die „Heiratsmigrantinnen“ beschweren. Sie rufen an und sagen: „Gebt den Frauen kein Visum, sonst nimmt uns hier keiner.“

Mit welchen Schwierigkeiten kämpfen verheiratete Frauen?

Viele muslimische Frauen machen ihre ersten sexuellen Erfahrungen in der Ehe, hatten bis dahin keinen freien Zugang und sind plötzlich Situationen ausgesetzt, die sie bis dahin nicht kannten.

Sind muslimische Frauen im Gegensatz zu anderen verklemmt?

Wie soll es anders sein, sie haben doch seit ihrer Kindheit ein verkrampftes Bild von Sex und vom „Mann“ bekommen. „Lass dich ja nicht mit einem Burschen ein, sprich nicht mit ihnen, schau sie nicht an, halte sie fern von dir, die sind schlecht … „ dies sind die ständigen Aussagen von Eltern oder Brüdern, die ihre Töchter/Schwestern „beschützen“ wollen vor den „bösen Männern“. Wie kann man hier ein gesundes Bild über Sexualität und Männer bekommen?

 

Wie kann man das ändern und den Zugang zu Sex für junge Musliminnen erleichtern?

Es könnte vermehrt Aufklärungsarbeit an Schulen stattfinden. Die Mädchen und Burschen müssen lernen gemeinsam über das Thema reden zu können – Ohne Schamgefühle und ohne Tabus. Aber auch mit Rücksicht und Respekt auf die jeweilige Kultur und Religion des anderen. Es sollte einfach ein Thema der Selbstverständlichkeit werden und nichts, wovor man sich genieren oder schämen braucht.

 

BUCHTIPP:

DENIZ GORAN:  "Die Tochter des türkischen Diplomaten, Heyne Verlag, Euro 8,95.

 

Leicht alkoholisiert und vor Lust bebend, ist die junge Türkin Deniz Goran kurz davor, ihrem griechischen Lover mit Haut und Haaren zu vernaschen. Doch dann hält sie inne und begreift die Situation, in der sie sich beindet: „Darf ich das überhaupt? Sex, einfach so?“ In ihrem Buch „Die Tochter des türkischen Diplomaten“, erzählt Selin Tamtekin, deren echter Name erst nach Veröffentlichung bekannt wurde, über das Leben einer jungen Türkin, die zwischen sexueller Freizügigkeit und gesellschaftlichen, moralischen Werten  hin- und hergerissen ist. Obwohl die Auszüge aus ihrem Leben manchmal an einen Soft-Porno erinnern, geht es der Autorin vor allem um eines: Sie will es mit der von der türkischen Gesellschaft oft vorgegaukelten Heuchelei rund um das Tabuthema Sex aufnehmen und jungen TürkInnen vermitteln: Sex ist schön! Aber nur, solange man bereit ist, auch Verantwortung zu übernehmen.

 

 

Bereich: 

Kommentare

 

wer ist diese frau, die auf dem Foto ist(die mit dem Hotpants)

 

... warum man den kopf nicht sieht... weil sie lieber anonym bleiben will ;)

 

...über ein Tabuthema, das eigentlich eh keines mehr ist!

 

gratuliere anna und linda. eine wunderbare arbeit. und ich betone arbeit, weil hinter dem schreiben des artikels die mühe steckt, leute dazu zu bringen, sich überhaupt zum thema zu äußern.
es ist schwer jemandem gegenüber zu sitzen, der einem zugibt, was er versteckt, nämlich die eigene lust.

 

kurz vorm Orgasmus ein Gebet sprechen, damit man ja unterbrochen wird und Gott uns auch das Wundervolle eines Höhepunktes kaputtmacht!!

oage gschicht.

 

i muas no a moi lesn . ich hab verstanden vor dem sex a gebet...
oder wie war das ?

 

nana,vor dem Sex mit dem Anrufwn Gottes beginnen, und vorm Abspritzen kurzes Gebet sprechen.

So kontraproduktiv...

 

mindestens genauso kontraproduktiv wie dein kommentar. Bei so einem heiklen Thema sollte man die Belustigung weglassen.

 

"Bei so einem heiklen Thema sollte man die Belustigung weglassen" kann einfach nicht Dein Ernst sein :-(
Schon einmal davon gehört, dass Sex - auch Deiner Religion nach - etwas ist, das mit Freude, Lust und Lachen verbunden sein sollte. Das Thema Sex ist nur für so bornierte Figuren wie Dich "heikel". Menschen die keine Witze zu bestimmten Themen erlauben, sind mir höchst suspekt. Ich hoffe sehr für Deine Frau oder Freundin, dass Du den Geschlechtsverkehr nicht einleitest mit "So. Genug Spaß gemacht. Hör auf zu grinsen und leg Dich hin. Wir sind ja nicht zum Spaß im Schlafzimmer". Alter Schwede :-(

 

Hier ein Kommentar eines befreundeten Moslems:

"Ich finde den Artikel im Großen und Ganzen ziemlich gut und informativ. Sehr gut gefallen hat mir unter anderem die Aufzählung "Do ´s and Do not´s" wobei die zwei letzten Punkte meiner Meinung nach nicht richtig sind. (so primitiv ist der Islam, den ich kenne nicht, dass es als Gotteslästerung gesehen wird, wenn man während dem Beischlaf Richtung Mekka liegt).
Nun, ein Schwachpunkt des Artikels - dafür können die Verfasser jedoch nichts - ist, dass die Befragten Leute offensichtlich nicht sehr gläubig zu sein scheinen. Das soll keineswegs eine Verurteilung dieser Menschen sein, denn ich bin der Meinung, Religion ist eine individuelle Angelegenheit und sollte von Jedermann so praktiziert werden, wie er/sie es für richtig hält. Aber es wäre sicher interessant gewesen, die Meinung und Argumentation eines Muslim , der sich wirklich daran hält - den man heutzutage als einen "streng Gläubigen" abstempeln würde - zu hören. Außerdem hätte man die Gründe für die Forderung der Abstinenz im Islam kurz erläutern können. Denn nichts ist im Islam ohne Grund verboten (u.a. Alkohol, Schwein).
Dennoch mein Lob an die Verfasserinnen, weil sie ein wirklich "schwieriges" Thema behandelt und es auch sehr gut gemeistert haben."

 

"das könnt ihr nicht drucken usw..." alles blödsinn und einbildung der leute, die selbst verlogen denken.

im grunde ist der artikel keineswegs provokant oder sonderlich freizügig. das einzig provokante ist wohl das bild mit der frauenhintern und den koranversen - leider eigentlich. hätte das thema doch nähere betrachtunt verdient.

ich hätte mir auch was von praktizierenden muslimInnen gewünscht. wie gesagt, der islam ist in vielerlei hinsicht viel freizügiger als die leute, die ihn leben. und ich wage zu behaupten, dass praktizierende muslimInnen wahrscheinlich öfter guten und erfüllenden sex haben als die anderen, die damit seit ihren kinderjahren vollgedröhnt werden und irgendwann ausgereizt sind.

liebe autorinnen: das nächste mal bitte mehr über die "do's & dont's" in praxis anstatt arme jugendliche, die verlogen erzogen werden... das ist nicht mehr "islam und sex", sondern "verwestlichte muslime in traditionellen strukturen" - finde es schade, dass die themen gemischt wurden, denn beide wären es wert gewesen, dass man sie gesondert behandelt.

 

ich beobachte gerne.ich beobachte gerne menschen, in ubahnen, in geschäften, überall. am liebsten beobachte ich streitsituationen und analysiere sie heimlich, greife ein, wenn es um kinder geht, wie auch
immer, ich beobachte gerne.

in der ubahn trotzdem am liebsten, da sind die menschen gern sehr unangenehm und glauben, sie sind es nicht.

mein gestriger vorfall brachte mich leider zur weißglut, aber ich hatte auch ein wenig angst. nun gut, einleitung hin oder her, ich beginne mal zu erzählen:

gegenüber meines zu warmen sitzplatzes saßen zwei mädchen, türkische mädchen, biber lesend, auf türkisch redend. ihr vater saß neben mir und war anfangs desinteressiert am tun seiner töchter. sie lasen den oben geschriebenen artikel sehr interessiert, der vater merkte das innerhalb von 2 stationen und begann sie anzuschreien. was er sagte, habe ich leider nicht verstanden, da türkisch nicht zu meinem basiswortschatz gehört, wenn es arabisch gewesen wäre, wäre dies einfacher gewesen, aber so..
egal.
auf jeden fall haben die mädchen nicht reagiert.zumindest nicht sofort, sie sagten irgendwas zurück auf sein geschrei und lasen weiter. der vater errötete zunehmend, stand auf riss ihnen die "bibers" weg und verteilte genüsslich jeweils zwei ohrfeigen pro tochter, was handabdrücke auf den gesichtern der mädchen verursachte, sonst zeigten sie keine regungen, ihre köpfe neigten sich nach unten, die blicke ebenso.ich erzürnte, fragte den vater, was dies denn sollte, vor allem in aller öffentlichkeit."sonst sollte man(n) dies auch nicht machen!aber schon gar nicht, wenn 40 weitere menschen zuhören und zusehen!die mädchen sind nur menschen, würde es ihnen gefallen, wenn ich sie einfach so schlage, vor unbekannten??" ich war leider angespannt und doch ein wenig unfreundlich, muss ich gestehen, da ich gestern berufsmäßig ebenso kinder hatte, welche mit blutergüssen kamen..aber dazu noch: der mann reagierte mit den worten "das geht dich gar nichts an du hure (!!) ich mache mit meinen kindern was ich will und wie auch wenn ich sie töten muss! ihr österreicher (er weiß nicht, dass ich ebenso nicht österreicher bin!ha!) erzieht euere kinder zu schlampen, alle sinds huren, so schauen sie auch aus, und meine kinder werden so nicht!" daraufhin ich "achso, ja, alle sind sie huren, natürlich.warum schlagen sie die mädchen grundlos??ich könnte sie sofort anzeigen!" (zeige ihn meinen psych/päd ausweis, er erschrickt und sagt in einem unhöflicheren, herablassenden ton "sie als frau haben mir nicht zu sagen, was ich tun soll.und zweitens, meine mädchen werden nicht zu huren. dieser artikel hat in ihren händen nichts verloren, sonst ficken sie herum wie die scheiß schwabos!" dann waren wir auch schon am südtirolerplatz und der mann stieg aus.zog die mädels hinterher.sehr schön, ich hatte nicht mal ein letztes wort.

was alles passieren kann zwischen den stationen aderklaaergasse und südtirolerplatz.immerhin 25 minuten fahrt, eine familienkrise und ich machtlos.

ich weiß, ein einzelner kann die welt oder diese meinung nicht ändern.aber ist das nötig?
ich hätte auch, wie die anderen fahrgäste, schweigend zusehen können und mir meinen teil denken, leider kann ich das nicht. in solchen "spontanen" situationen fallen einem auch nicht die richtigen kommentare ein.

ich möchte mich auch gar nicht weiters dazu äußern, dies überlasse ich euch zu meinem wort.

adieu.

 

Mein Kommentar zu diesem Bericht:

Um ehrlich zu sein habe ich mich nur registriert um ein Kommentar zu diesem Bericht machen zu können, denn als ich den oben angeführten Text heute gelesen hatte war ich richtig wütend obwohl ich sonst nicht leicht aus der Fassung zu bringen bin.
Der Grund meines Wutes(eigentlich meiner Empörung) ist, dass man nur Personen interviewt hatte, die zwar behaupteten, dass sie Muslime seien, jedoch nicht imstande waren einer der wichtigsten Regeln im Islam einzuhalten.
In einem dieser Gespräche wird sogar deutliich vermittelt, dass diese Personen keine Ahnung vom Islam haben(ich zitiere:"..der halt kein Schweinefleisch isst, aber sonst von der Religion wenig Ahnung hat"). Ich meine wie kann man sich als Moslem bezeichnen, wenn man den Islam nicht respektiert und nur die Regeln befolgt, die einem leicht fallen.
Natürlich kann man nicht alle Regeln gleich befolgen, man braucht eine gewisse Zeit dafür bis man sich dazu bereit fühlt, aber ein so wichtiges Thema wie dieses kann man doch nicht mit dem Argument: "..für eine Frau, die ich liebe, stehe ich gerne grade, denn im Islam zählt nur die gute Absicht" einfach beschwichtigen. Ich frage mich wie diese Person sich vor Gott dann rechtfertigen will, denn vorehelicher Geschlechtsverkehrim Islam ist sowohl für den Mann als auch für die Frau ausdrücklich verboten.

Es tut mir Leid, wenn mein Kommentar so heftig ist, aber anders hätte ich meine Gefühle nicht ausdrücken können.
Ich bitte die Redaktion beim nächsten Mal mehr Acht auf solche Sachen zu geben und BITTE BITTE BITTE versucht nicht solche unpassenden Fotos am Anfang des Artikels zu platzieren, denn es war für mich äußerst unangenehm dieses Foto anzuschauen, weil ein Bild von einer Sure, welches nicht dazugepasst hat, darauf war.
Ich hoffe, dass mich jeder versteht und nicht böse auf mich ist. :):)
P.S. Eure DOS AND DONT'S haben mir gefallen :)

 

"wer etwas nicht so sieht/tut/kann wie ich, der ist kein Moslem" etwas gefährlich. Vielleicht ist es sinnvoller, nur von sich selbst zu sprechen (so wie es übrigens die zu diesem Text befragten getan haben). Wenn diese Menschen in ihrem Selbstverständnis Moslems sind, dann gibt es keinen, der ihnen das aberkennen kann. Oder gibt es etwa Exkommunikationen im Islam?

 

Exkommunikation gibt es natürlich nicht im Islam, und sicherlich ist es jedem selber überlassen wie viel sie zu ihrer Religion beitragen wollen. Jedoch muss ich sagen, dass einige Regeln einfach einzuhalten sind und dazu gehört nun mal kein Geschlechtsverkehr vor der Ehe. Natürlich ist dem Erbarmen Gottes keine Grenzen gesetzt...
Das war aber auch nicht meine Kernaussage im Kommentar. Was ich gemeint habe, war, dass im Text nur Beispiele mit Personen gegeben wurden, die Probleme mit dieser Regel im Islam haben, jedoch nicht mit denen, die auch ganz positiv dazu stehen.
Um ganz ehrlich zu sein hat es mich überhaupt ein bisschen gestört, dass dieses Thema aufgegriffen wurde, denn solche Themen sind sehr kompliziert und können nach meiner Meinung nach nicht einfach so behandelt werden.

Ich hoffe ich habe mich diesmal richtig ausdrücken können :)

 

mal - vielen Dank für deine Kritik und Anregungen. :) Genau so eine fruchtbare Diskussion wollten wir ja loslösen.

Zu den Beispielen: Der Grund dafür, dass nur die Personen vorkommen, die ein gespaltenes Verhältnis zu diesen Regeln haben, ist, dass für journalistische Arbeit diese natürlich am interessantesten sind. Genauso für die Leser. Du kannst dir bestimmt vorstellen, was für eine langweilige Geschichte das gewesen wäre, wenn man nur Leute befragt hätte, die sich brav an die Regeln halten und kein Problem damit haben. Außerdem entspricht eine solche Darstellung auch nicht der gesellschaftlichen Situation.

Ganz banal gesagt: Eine Geschichte beinhaltet eben das, was uns die Leute erzählen. Hätten sie uns etwas anderes erzählt, wäre eben etwas anderes drinnen gestanden :)

Außerdem - die Menschen, die absolut keine Probleme mit dem Einhalten der Regeln haben, sind meistens auch die, die (ähnlich wie du) gar nicht erst über das Thema sprechen wollen! Auch Muslime müssen einmal damit fertig werden, dass ihre Religion (so wie jede) in der Öffentlichkeit thematisiert und kritisiert wird.

 

... jetzt melde ich mich als autorin auch einmal zu wort.

erstens, möchte ich mich sehr herzlich bei allen bedanken, die sich die mühe machen, fundierte kritik zu üben und ihre sichtweisen zu schildern, auch wenn diese nicht immer unserer meinung entspricht. das biber ist ja auch als plattform gerne bereit, sich diskussionen zu stellen. weiters werden wir im nächsten heft auch kritik publizieren: denn wir wollen zeigen, dass wir nicht nur unsere meinung vertreten, sondern auch die von anderen zulassen.

prinzipiell möchte ich aber anmerken: dieser artikel ist eigentlich sehr pro islam, da wir ja auch schreiben, dass der islam fast modern und fortschrittlich (im gegensatz zu vielen anderen religionen) mit dem thema sex umgeht und das auch als äußerst wichtig erachtet. natürlich nur in der ehe.

davon abgesehen ist es aber dennoch so, dass sex und ein verantwortungsvoller umgang damit vor allem auch in der pubertät erstmals ein thema ist. und zu entscheiden, wie man mit diesem thema für sich umgehen will, ist für viele schwierig. prinzipiell denke ich, dass darüber zu sprechen und etwas zu thematisieren dazu beiträgt, für sich selbst einen weg zu finden, der persönliche bedürfnisse und religion einen kann. und wenn sich jemand entscheidet, dass ihm wichtig ist zu warten - dann soll er das tun. und wenn jemand entscheidet, dass er manche dinge anders leben will, ist das für mich auch ok. ich persönlich glaube nämlich, dass ein guter gläubiger nur einer ist, der dinge aus eigener überzeugung tut und diese als wichtig erachtet. um gute entscheidungen zu treffen, bedarf es aber einer fundierten auseinandersetzung mit einem thema. mit seinen guten, aber auch schlechten seiten.
das will der artikel - nicht mehr nicht weniger. nicht beurteilen, wer guter und wer schlechter moslem ist, nichts in den dreck ziehen - durchaus probleme aufzeigen, aber ohne über eine religion oder eine tradition zu richten.

das war die intention von der zweiten autorin und mir. und ihr könnt uns glauben, wir haben nicht leichtfertig irgendetwas hingeschrieben. wir haben viele, viele meinungen eingeholt und viele, viele menschen miteinbezogen. und uns war bewusst, dass es auch menschen geben wird, die nicht damit einverstanden sein werden. und dass es noch viele andere aspekte gibt: aber leider hat das ganze leben nicht in einem artikel platz, darum haben wir selektiert und beschlossen uns aber gerne einer diskussion zu stellen.

zum bild: das bild ist äußerst ästhetisch und stellt eine "alltagssituation" dar - also in einem wohnzimmer einer türkischen familie, wo ich war, hat es von der einrichtung her genauso ausgesehen. die auswahl der bilder wurde auch hier lange diskutiert, da wir selbstverständlich versuchen, sehr sensibel mit diesem sehr heiklen thema umzugehen und haben eine positive konnotation forciert.

prinzipiell bleibt natürlich immer zu sagen: ein erheblicher Teil der biber-Leser sind Moslems und wir nehmen deren Lebenswelten, Probleme und Freuden ernst. Wir wollen niemandem schaden und um es kitschig zu sagen: Wir sind eure Freunde!

und iü: du bist lieb, selbstverständlich sind wir dir nicht böse!

 

?

Wo ist denn der Kommentar von Marin hin?
Heimliche Zensur wenn Kritiker kritisiert werden?
Finde ich ein wenig peinlich.

 

ich auch komisch…

 

hat von uns sicher keiner absichtlich gelöscht. schau ich morgen mal nach.

 

wie wir jetzt wissen.

 

Hallo liebe Kollegen, liebe Leser!

Als Fan & Redakteur von Biber möchte ich auch meinen ( moslemisch türkischen) Senf, öffentlich dazu schreiben.
Zu aller erst Danke an Linda und Anna die sich die Mühe gemacht haben, ich weiss das viel Arbeit hinter so einer Geschichte steckt, dennoch wird meine Kritik nicht sonderlich gut ausfallen.

Es sind 3 individuelle Geschichten von Personen herausgenommen die das ganze Thema Rund um Sex & Islam thematisieren. Diese 3 ausgesuchten Menschen können in keinster Weise das Gewicht, dass hinter dem Thema Sex & Islam steht tragen.

Wir haben
- Dunja die schon mit 16 sex hatte
- ein pärchen die schon sex hatten,
- und einen “gläubigen” Gökhan der auch schon Sex hatte.

Das hinterlässt zu 100% den Eindruck, egal wie gläubig, es hat eh jeder Sex- also liebe Moslems ihr könnt eh ruhig Sex haben, es machen ja eh eigentlich alle.

-Laut Biber sollen jetzt also alle jungen Musliminen ein Alibi Zimmer mieten und dann bei ihrem Freund wohnen?

-Gibt das Biber jetzt Tipps wie man das Jungfernhäutchen schützt, nämlich indem man sich von hinten nehmen lässt?

-Schauen alle Moslem Al - Jazeera wo blutige Köpfe im TV zu sehen sind?

Diese Fragen stellte ich mir, als ich die Story gelesen habe und ich habe schon all die wütenden Moslems vor Augen gehabt die sich über diese sowieso schon sehr hagliche Thema aufregen werden. Dazu kommt noch das so eine Geschichte direkt in die Hände der einheimischen spielt die sowieso schon Vorurteile haben. Das Thema allein ist schon kein Zuckerschlecken und dann noch so einseitig geschrieben.

Wo in der Geschichte kommen Frauen vor die es bis zur Hochzeit auch abwarten wollen? ( es gibt genug muslimische und christliche Jungfrauen)

Wo in der Geschichte kommt das Positive des Wartens vor? ( immerhin gibt es auch sehr gute Aspekte des Abwartens)

Wo in der Geschichte kommt ein Mann als Jungfrau vor der auch abwarten will? ( Ich kenne welche, wurde aber nicht gefragt bzw habt ihr überhaupt gesucht?)

Wo in der Geschichte kommt vor das es bei Christen eigentlich ja nicht anders ist als bei den Moslems?

Was ist jetzt der Sinn hinter dieser Geschichte?

Was wissen wir mehr als vorher ( außer bei Dos & Dont’s )

Die Dos and Dont's finde ich wiederum gut. Es sind Fakten. Es ist informativ.

Im Interview wird wieder erwähnt das man sich ja eh sein Jungfernhäutchen operativ rekonstruieren lassen kann. Es macht von außen den Eindruck als würde das Biber den SEX junger Musliminen unterstützen und dahinter stehen. Ja! Sogar fördern.
( wenn man schon im Interview fragt wie man den Zugang für junge musliminnen zu sex erleichtern kann)
WARUM WILL DAS BIBER den Zugang für SEX erleichtern? Ist das ein Problem für Biber wenn es jungfrauen gibt?

Die Moslems wollen ja nicht das ihre Töchter überall und mit jedem Sex haben warum stellt sich jetzt Biber quer und will den Zugang erleichtern?

Also alles in allem macht mir die Story zu sehr den Eindruck das Biber es fördert wenn junge Musliminen Sex haben.
Man schreibt zu verführerisch darüber. 3 Fälle und alle haben es schon getan. ( So auf die Art passiert ja eh nix ;) )

Solche Geschichten sind Schlüsselgeschichten. Die sind sehr wichtig. Die vergisst man nicht. Solche Storys sind wie Narben.
Das Biber arbeitet tagtäglich mit Türken und Moslems zusammen. Für andere Geschichten. Die Frage ist wie kommt die Geschichte bei der Community an?
Natürlich schreibt man nicht nur das was Leser lesen wollen, aber manche werden das aufjedenfall als Provokation sehen. Natürlich gibt es Meinungsfreiheit. Natürlich gibt es Pressefreiheit, aber die Story ist für meinen Geschmack zu einseitig.

Die Geschichte haben jetzt 5 Freunde von mir gelesen: 3 davon finden es arg, 2 davon schüttelten ihren Kopf und fragten mich warum sich Biber in sowas einmischt und was das überhaupt soll.

Sex im Islam ist halt noch immer ein anderes Thema als wie in anderen Religionen.

Ps. Analsex ist nicht dringend zu vermeiden sondern absolut Verboten!
Zum Foto. Danke auch an Lucia. Ein sehr schönes Foto aber man fühlt sich dadurch provoziert. In vielen türkischen Schlafzimmern gibt es deswegen keine religiösen Bilder oder Schriften!

Ich hoffe ihr seid mir wegen dieser etwas harten Kritik nicht sauer.

lg teo

 

a)

„-Laut Biber sollen jetzt also alle jungen Musliminen ein Alibi Zimmer mieten und dann bei ihrem Freund wohnen?“

„-Gibt das Biber jetzt Tipps wie man das Jungfernhäutchen schützt, nämlich indem man sich von hinten nehmen lässt?“

Hat biber nirgends geschrieben. Keine Vorschläge wurden gegeben. Was da steht, ist, dass eine Frau das gemacht hat. Nicht mehr, nicht weniger.

b)

„-Schauen alle Moslem Al - Jazeera wo blutige Köpfe im TV zu sehen sind?“

Hat biber nicht suggeriert. Verwechsle bitte die Meinung der Autorinnen nicht mit den Aussagen der Interviewten.

c)

„Wo in der Geschichte kommen Frauen vor die es bis zur Hochzeit auch abwarten wollen? ( es gibt genug muslimische und christliche Jungfrauen)
Wo in der Geschichte kommt das Positive des Wartens vor? ( immerhin gibt es auch sehr gute Aspekte des Abwartens)
Wo in der Geschichte kommt ein Mann als Jungfrau vor der auch abwarten will? ( Ich kenne welche, wurde aber nicht gefragt bzw habt ihr überhaupt gesucht?)“

Du hast recht, diese Sichtweise kommt im Text nicht vor. Aber du darfst nicht vergessen, dass solche Texte nicht aufzeigen wollen, wie ALLE MOSLEMS SIND, sondern dass manche Moslems NICHT SO SIND, wie sie sagen/tun/die allgemeinen Regeln es von ihnen verlangen. Außerdem, wie du ohnehin in deiner Einführung erwähnst, war die Arbeit an diesem Artikel sicherlich nicht leicht und es wurde mit vielen Leuten gesprochen. Ich selbst habe versucht, gläubige Moslems aufzutreiben, die sich dazu äußern - aber rate mal! Die die brav sind, wollen natürlich nicht darüber reden. Dann finde ich kann sich die sogenannte „Communiy“ schlecht beschweren - nächstes Mal, wenn sie ihre Meinung vertreten haben wollen, müssen sie sich eben auch dazu äußern. So funktioniert das eben. In diesem Sinne freue ich mich auf Leserbriefe und E-Mails.

d)

„Wo in der Geschichte kommt vor das es bei Christen eigentlich ja nicht anders ist als bei den Moslems?“

„Sex im Islam ist halt noch immer ein anderes Thema als wie in anderen Religionen.”

Der Widerspruch bedarf keiner näheren Erläuterung. Und falls es wirklich so sein sollte, dass der Islam noch nicht so weit ist wie das Christentum (nämlich Kritik zulassen/etragen), dann ist es höchste Zeit und dieser Artikel sicherlich ein Schritt in diese Richtung.

e)

„Was ist jetzt der Sinn hinter dieser Geschichte?
Was wissen wir mehr als vorher ( außer bei Dos & Dont’s )“

Der Sinn der Geschichte ist die öffentliche Thematisierung dieses Bereiches (wie es sich in einer demokratischen Gesellschaft gehört) und zweitens das Aufzeigen der Zwickmühle, in der sich offenbar einige Muslime befinden (wie eben die, mit denen wir geredet haben). Ich stelle mal die Hypothese auf, dass diese paar Leute nicht die einzigen sind, die sich so fühlen. Und diese Menschen kommen zu Wort. Und genau das ist auch das, was wir "mehr wissen als vorher". Es gibt Menschen, die ihre Religion so sehen, wie es diese Leute tun.

f)

„Im Interview wird wieder erwähnt das man sich ja eh sein Jungfernhäutchen operativ rekonstruieren lassen kann. Es macht von außen den Eindruck als würde das Biber den SEX junger Musliminen unterstützen und dahinter stehen. Ja! Sogar fördern.
( wenn man schon im Interview fragt wie man den Zugang für junge musliminnen zu sex erleichtern kann)
WARUM WILL DAS BIBER den Zugang für SEX erleichtern? Ist das ein Problem für Biber wenn es jungfrauen gibt?
Die Moslems wollen ja nicht das ihre Töchter überall und mit jedem Sex haben warum stellt sich jetzt Biber quer und will den Zugang erleichtern?
Also alles in allem macht mir die Story zu sehr den Eindruck das Biber es fördert wenn junge Musliminen Sex haben.“

Es ist für biber selbstverständlich kein Problem, wenn junge Frauen keinen Sex haben. Aber offenbar ist es für ein paar Frauen ein Problem, dass ihre Religion so rigoros damit umgeht. Die Beschreibungen zum Jungfernhäutchen sind keinesfalls als Tipp gedacht (es ist ja auch illegal/fraglich und wenige Ärzte machen das öffentlich) sondern als Betonung der Absurditäten, die teilweise aus dieser Kontroverse entstehen. Biber steht nicht für und fördert auch nicht den Sex junger Musliminnen oder anderer Frauen. Biber will nur aufzeigen, welchen Schwierigkeiten junge Menschen heute ausgesetzt sein können.

g)

„Die Geschichte haben jetzt 5 Freunde von mir gelesen: 3 davon finden es arg, 2 davon schüttelten ihren Kopf und fragten mich warum sich Biber in sowas einmischt und was das überhaupt soll.“

Die Geschichte haben sich bis jetzt 2 meiner muslimischen Freunde durchgelesen. Beide fanden sie grundsätzlich gut. Warum biber sich einmischt? Weil das die Aufgabe der freien Presse in einer Demokratie ist.

 

+++

dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
danke olja.

 

ich schließe mich olja an + jap, das ist genau das, was sich in der ubahn abspielte, nur in worte gefasst. sehr gut, gratuliere. 2 schritte vor, 90000 zurück.

 

das was du in der uhbahn gesehen hast, hat nur teilweise bis gar nicht mit der Religion zu tun. Der Mann welcher seine Töchter geschlagen hat ist einer von vielen Moslems, die den Islam als Verteidigung benützen um somit zu verhindern dass die Kinder sich einem wiedersetzen.
Wenn man solche Situationen als Außenstehende/n mitbekommt, verbindet man das gleich mit der Religion( vorallem mit dem Islam).
Nun frage ich mich: wie kannst du dir so sicher sein, dass dieser man auch wirklich ein Moslem wahr?? Hast du ihn gefragt? Er könnte nämlich auch ein Kurde gewesen sein oder überhaupt ein Atheist und würde trotzdem wollen, dass seine Töchter tun was er will.
versteht mich nicht falsch, natürlich finde ich ich es auch schlimm das er seine töchter schlägt und das auch mitten in der uhbahn aber ich persönlich würde das nicht auf die Religion zurückschließen sondern auf die Lebensweiße und der Kulur in der er aufgewachsen ist.

 

sind aleviten keine moslems?

mag sein, dass er seine religion nicht versteht...
natürlich steht den leuten auch nicht unbedingt auf der stirn, was sie sind.

allerdings kannst du nicht verneinen, dass weltweit religion als grund für gewalt missbraucht wird.
sind selbstmordattentäter nicht religiös?handeln ehrenmordtäter nicht religiös?
stammt ehre und sitte nicht aus dem religiösen gedanken heraus?
und wäre dieser mann kein moslem, was hätte ihn am artikel gestört?

der text, den er wahrscheinlich nicht gelesen hat?
der titel?
sex ?
oder sex im islam?
wenn sex im islam? warum sollte es ihn dann stören, wenn er kein moslem gewesen wäre?
stört ihn das bild?
eine nicht nackte frau, deren arsch bedeckt ist, genau so wie es die mädls auf jeder unterwäschewerbung sehen?
die sure über der reizvollen pose der zwei liebenden?
wenn die sure? warum stört es ihn, wäre er kein moslem ist?

mag sein, dass er für dich nicht religiös handelt. aber er hält sich wahrscheinlich für religiös und handelt gewalttätig

 

genau das habe ich auch gemeint: er handelt nicht religös sondern glaubt vielleicht nur so zu tun;
im islam darf keine gewalt gegenüber frauen ausgeübt werden.
zu deiner Frage was ihn eventuell gestört haben könnte: vielleicht wirst du es nicht glauben aber es gibt immer noch Menschen, die es stört wenn sie solche Fotos sehen.
Ihr könnt nicht von allen Menschen wollen, dass sie ihre Tabus brechen und so sind wie ihr. das ist unmöglich und auch nach meiner Meinung nach unmöglich. wozu auch? ich meine was nützt es euch wenn alle Menschen anfangen auf der Straße über alle Themen frezügig zu reden??

ich weiß wirklich nicht zu was für einem Schluss dieses Gespräch führen wird. ich denke, dass alle Menschen so akzeptiert werden sollten wie sie sind. Natürlich gibt es keine Entschuldigung für Gewalt egal ob man christ, jude, moslem, budhist, oder sonst irgendetwas ist. :)

 

ich habe nur versucht nzu handeln.du musst da jetzt nicht tun, als wärst du dabei gewesen. ich habe den ganzen tag mit menschen zu tun, welche in haushalten leben, wo gewalt vorherrscht.und dann begab ich mich nicht absichtlich in eine heftige diskussion.
egal ob moslem, jude,christ egal..kinder schlägt man nicht, und schon gar nicht mit der begründung: "allah will das nicht."

das führt eh zu nichts, wie du sagst.
soory dem wutausbruch meinerseits vorhin.aber weißt du, der artikel war gut. zumindest bringt er zum nachdenken, auch denen, denen es vielleicht nicht passt, dass er abgedruckt wurde. auch negative reaktionen sind reaktionen und es wird diskutiert, egal wie.

und das wir diskutieren nützt genau nichts, denn so etwas wird es immer geben.

schockiert? ja bin ich.

 

sorry auch wegen meinem Kommentar auf dein wutasubruch aber ich musste es auch irgendwie rauslassen :S. ich bin vollkommen deiner Meinung dass Kinder egal in welchem alter nicht geschlagen werden dürfen.
als gegenbeispiel könnte ich meinen Vater(auch ein Türke :D) nennen: wir hatten sehr viele auseinandersetzungen mit meinem vater so wie viele andere kinder auch aber niemals, niemals hat mein vater überhaupt verucht mich zu schlagen.
ich denke dass eltern die ihre kinder schlagen, kein mitleidsgefühl besitzen, denn wie sonst könnten sie ganz unberührt weitermachen während das kind vor ihnen weint??

worüber bist du eigentlich schockiert? hab ich nicht ganz verstanden :S

 

Kurde= Volksgruppenzugehörigkeit
Islam=Religion

somit ist der satz "Er könnte nämlich auch ein Kurde gewesen sein oder überhaupt ein Atheist" nicht nachvollziehbar.

 

++++

 

!!!

meine liebe ich weiß sehr wohl was der unterschied zwischen einem kurden und dem islam sind. aber ihr versteht wohl nicht das nicht jeder vater der seine töchter schlägt, ein moslem sein muss!!!!

 

irgendwer behauptet? Es gibt genug Österreicher, die ihre Kinder schlagen. Und Linda hat gemeint, dass sowohl Kurden als auch Türken Moslems sein können, also dass die Gegenüberstellung Kurde/Islam keinen Sinn ergibt („unterschied zwischen einem kurden und dem islam“).

 

zum schlagenden :D

 

sorry, aber das muisste sein! schon zu behaupten, dass ich gesagt hab,dass der typ moslem sein muss, weil er die kids geschlagen hat???äähhm sag mal was soll das?ich habe ganz zufällig mit diesem herrn diskutiert und geredet. er hat gesagt, zitat: " ich als moslem..."
also hmm daraus höre ich , dass er moslem ist..mann bist du bescheuert..sorry..lies genau oder mach matura.

 

echt auf dein niveau will ich mich jetzt nicht runter begeben...was du da von dir gibst mit matura und so echt das hört sich an als ob du erst 15 wärst.
Sorry aber damit du es weißt bei mir prallen solche Beschimpfungen nur ab.

 

macht ja nix..

 

ach ja, auf die religion habe ich nicht geschlossen, sondern er hat es ausdrücklichst gesagt.
weißt du, grad ich bin nicht "auf der nudelsuppe dahergeschwommen", schon wegen meinem beruf aber bitte...

 

also soviel ich weiß, wurde der teo extra um diese kritik gebeten. und das vor allem weil er ein türke ist...
ich versteh jetzt überhaupt nicht warum es jetzt so ein redakteurs-bashing gibt...und das von anderen redakteuren? wollts ihr nicht einfach auf einen kaffee gehen und das dort ausdiskutieren? anstatt hier? versteh ich nicht...

 

dass er darum gebeten wurde. Finde ich auch sehr gut! Heißt aber nicht, dass es unwidersprochen bleiben muss :) Außerdem versuche ich hier nicht, Teo zu bashen, sondern eine Diskussion zu führen, das ist alles.

 

ich finde, dass das nix mehr mit diskussion führen zu tun hat....

 

warum? Kannst du mir genau sagen, was an beispielsweise meinem obrigen Post nicht des Titels "Diskussion" oder "Argument" (weil diskutieren kann man nur zu mehrt, was ja auch hier das Problem ist) wert wäre? Vielleicht mit Zitat am besten.

 

1.) du spricht die ganze zeit im namen von "biber". wenn mans genau nimmt ist teo auch ein teil vom "biber". du kannst seine kritik zerpflücken, aber dann bitte in deinem namen. ich verstehe ich diese wortwahl noch weniger, wenn du eh genau gewusst hast, dass er explizit darum gebeten wurde sich umzuhören und reaktionen und seine kritik hier zu posten...

2.) der ton in dem du versuchst zu argumentieren ist vollkommen unangebracht:

"Das ist bisher die einzige fundierte Kritik, die du von dir gegeben hast" - das ist gemein
"Es ist unter deinem Niveau, diese Antworten einfach zu ignorieren und zu sagen "hey, die Fakten sprechen gegen mich, aber ICH sprechen gegen die Fakten!" - du unterstellst dem teo ziemlich oft, dass für ihn irgendwas unter seinem niveau ist... obwohl er das nicht einmal sagt...das ist provokant und gemein

3.)
Ist es nicht vollkommen klar, dass ein Mensch aus einer bestimmten COMMUNITY, der darin aufgewachsen ist, der die kultur lebt, etwas anders verstehen kann? du & er, ihr argumentiert doch auf vollkommen anderen ebenen..

4.) "Was ich nicht verstehen kann, ist die nicht aufhören wollende Weigerung, auf meine Punkte einzugehen" - es muss überhaupt niemand auf deine punkte eingehen. das ist eine plattform wo man seine kritik posten kann und basta. ich fänds auch zu mühsam mich bei einer kampfagrumenteuse die ganze zeit rechtfertigen zu müssen warum ich so denke.

5.) zu guter letzt finde ichs dem teo gegenüber nicht OK. wennst ein problem mit dem hast, was er sagt ruf ihn an, schreib ihm eine mail, scheiss ihn bei der montäglichen red-sitzung zam. was soll das hier?

 

oder das nächste mal in der redaktion, dass ganze einfach mit einem guten alten faustkampf austragen. teo haut eh wie ein mädchen ;)

 

dabei, wenns eine erotische Komponente hat. Schlamm"kätschn".

 

JAAAAAAAAA GENAAAAU SOOOOOO STELLE ICH MIR DAS VORRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR!!! HARHARHARHARHARRRRRRRRRRRRRRRRR

 

Re:

1.) Da hast du recht. Aber Teo hat in seinem Post auch Fragen an "biber" gestellt und ständig von "biber" gesprochen, was dann also umgekehrt genauso unklug wäre. Da müsste man wohl eher die Fragen an die Autorinnen stellen. Daher sage ich mal, ich spreche für mich und die Autorinnen, von denen sich ja eine sogar zustimmend geäußert hat.
2.) Das ist nicht gemein, sondern ein Kompliment. Es ist nicht einfach, fundierte Kritik zu äußern, wie man in deinem Falle sieht. Ich unterstelle ihm zu guter Recht, dass etwas unter seinem Niveau ist, weil ich ihn für einen wiffen, intelligenten jungen Mann halte, der sich so eine Blöße nicht geben muss. Wieder ein Kompliment.
3.) Genau die Tatsache, dass es einen Austausch verschiedener Sichtweisen gibt, ist doch das Produktivste, was geschehen kann.
4.) Natürlich muss keiner auf meine Punkte eingehen. Aber dann finde ich es etwas lächerlich, immer und immer wieder dasselbe zu sagen, wo doch eine Antwort, eine Stellungnahme oder ein Kommentar nicht weit entfernt zu finden ist, an dem man vielleicht an einer gemeinsamen Lösung o.Ä. herumbasteln könnte. Ist ja aber auch nicht im Interesse von jedem. Außerdem - genauso wie es jedermanns Recht ist, nicht auf etwas einzugehen, ist es mein Recht, diese Nicht-Aktionen zu bekritteln.
5.) Ich habe absolut kein Problem mit dem Teo. Ich versuche das getrennt von meinem üblichen Verhältnis zu ihm zu sehen. Wenn ich mich recht erinnere, dann haben Damir und er beispielsweise auch verschiedene Ansichten, was Dinge betrifft, sind aber trotzdem befreundet. So stelle ich mir eine funktionierende, produktive (berufliche) Beziehung vor. Ich habe kein Interesse daran, ihn irgendwo "zamzuscheißen". Ich wüsste nicht, wo ich das erwähnt hätte.

 

bei nummer 2. redest du dich VERDAMMT GUT RAUS! hahahaha

 

Ihr

wollt mir einfach nicht glauben, dass ich den Teo wirklich mag! :D Oida wie ich 13 war oder so hatte ich den ur Stand auf ihn.

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